Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...2effa46e4c5b4a
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...92f87df727524c
Die "Spar" Bremsen für Strom und Gas ab 01/2023?
Interessant wird folgendes, nehmen wir mal an, ein Kunde, ein Wohnhausbesitzer hat genau eine Elektrozähler, Drehstrom, Zweirichtungszähler, Doppeltarif.
Darauf werden abgerechnet:
- der Strom, der im Haushalt verbraucht wird
- die Wallbox (man soll ja Elektroauto fahren in Zukunft)
- die Wärmepumpe (eine andere Heizart soll ja nicht mehr favorisiert werden)
- die Photovoltaikanlage, Anlagenleistung kleiner 10kW
- und man hat vielleicht ein staatlich vorgegebenes Budget von 3.000 kW als vorgegebener Verbrauch im Jahr ....
Ok, Haushalt sagen wir mal 3000 kW pro Jahr (man spart ja schon, wo man kann)
Die Wärmepumpe zwischen 5000 - 6000 KW pro Jahr
Die Wallbox je nach Fahrverhalten und elektrisch, nötigen Nachtanken schwer einzuschätzen, aber nehmen wir mal an:
Wie viel kW braucht ein E-Auto im Jahr? (von einem namhaften Hersteller aus Ingolstadt)
Nach Herstellerangaben liegt der durchschnittliche Stromverbrauch eines Elektroautos pro 100 km zwischen 5,8 kWh und 24,2 kWh. Das macht einen durchschnittlichen Verbrauch von circa 15 kWh/100 km. Viele Elektroautos haben eine Reichweite von 350 km und mehr.
Die PV liefert im Gegensatz sagen wir mal 9000kW pro Jahr ... produziert aber nie da Strom, wann er wirklich gebraucht wird, denn die Wärmepumpe läuft im Winter, da kommt wenig, oft gar kein Strom vom Dach. Und zumindest bei uns muss das Auto in der Nacht geladen werden, ebenfalls wieder kein PV Strom zur Verfügung.
Ich will nicht weiter schreiben, ich denke, man kann die Problematik erkennen.
Ich wünsche jeden viel Spaß bei dem Kampf gegen Windmühlen.
|
Man kann das aber auch ganz anders sehen:
Aber mal kurz zu Deinen annahmen, Ein E-Auto braucht meist über 20 KWH pro 100 km, so jedenfalls in den Tests die ich gesehen habe. Wärmepumpe habe ich keine Erfahrung, Ich habe eine 10 kw peak Anlage, leider Westausrichtung aber ich mach "nur" 8000 im Jahr. Allerdings erzeuge ich auch im Winter Strom, vorausgesetzt es liegt kein Schnee in unserer Breiten aber eh selten. Der schwächste Monat dabei ist der Dez. und liegt bei ca 4 KWh am Tag, das ist der Durchschnitt seit 2006, ich denke das hat eine gewissen Aussagekraft.
Natürlich sollte jeder Haushalt in Zukunft einen gewissen Stromspeicher im Haus haben, aktuell noch zu teuer, aber auch das wird sich relativieren. Aber wenn man einen Speicher mit z.b. 10 KWH hat, kann man auch einen gewissen Zeitraum überbrücken. Ich weiß schon aktuell aufgrund der Technik nicht sinnvoll aufgrund von Lade/entlade Zyklen, aber auch da wird die Technik Fortschritte machen. Und vielleicht kann man zukünftig einfach von seinem alten E-Auto die Batterien noch nutzen und hat dann mal einen Speicher jenseits von 50 KWH.
Und dann wird es auch so sein, das mein Arbeitgeber eine Photovoltaik Anlage hat, wo ich mein E-Auto (kostengünstig oder evtl. sogar o.Berechnung) laden kann. Jedenfalls in den Monaten Februar - November, je nach Größe der Anlage und dem Standort.
Aber natürlich aktuell alles noch schwierig, aber ich sage mal in den nächsten 10 Jahren sicherlich nicht unrealistisch.
Jedenfalls steht und fällt das Konzept mit den Energiespeichern, hier müssen einfach Konzepte / Ideen her. Denn ich glaube es ist sicherlich möglich die Menge an Energie, welche wir brauchen, aus erneuerbaren zu gewinnen, nur leider meist zu falschen Zeitpunkten.