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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
@Frawie: Die unterschiedlichen TTR-Entwicklungen je nach Leistungsklasse habe ich auch schon bemerkt. Allerdings führe ich die auch darauf zurück, dass sich in den unteren Klassen die Spielsysteme von Klasse zu Klasse enorm unterscheiden. Die oftmals - sagen wir mal - unorthodoxen Spielsysteme „ganz unten“ sind für (Wieder-)Einsteiger eine furchtbare Qual.
An der Stelle sind wir wieder bei Kellox. Denn mir ging es auch so. Du hast 15 Jahre kein TT gespielt. Du fängst wieder an, bekommst langsam Sicherheit in den eher offensiven und (zumindest bei mir) eher geraden Schlägen und dann spielst du gegen jahrzehntelang eingeübte Kampfschupfer. Das führt unweigerlich zu frustrierenden Momenten. Zumal du merkst, gegen „normalere“ Gegner würdest du viel besser aussehen. Aber die bekommst du erst dann, wenn du gegen die Unorthodoxen genügend TTR-Punkte sammeln konntest, um in etwas weniger tiefen Ligen zu spielen.
Mein Weg war übrigens, selber zum Kampfschupfer zu werden und dann langsam Topspins einzubauen. Das ist nicht unbedingt die ideale Methode, aber da ich damals weder einen Trainer hatte, noch wusste, was Systemtraining ist, waren meine Optionen beschränkt.
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