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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Guten Morgen,
kurze Rückmeldung von gestern.
Guter Einstieg, Doppel 3:0 und recht deutlich gewonnen, obwohl die einen aus dem oberen Paarkreuz eingemischt hatten.
Im Einzel 2:0 geführt, dann 2 Matchbälle verhauen, ein Aufschlagfehler und einen hochstehenden Elfmeter versemmelt. Leider wusste ich da schon, dass ich das Ding verlieren werde. 4 Satz zu 11, letzten zu 7 verloren. Insgesamt ärgerlich, es hat wenig geklappt, obwohl ich insgesamt immerhin nur 3 Aufschlagfehler gemacht habe. Der Gegner war 2-3 mal etwas schnell mit dem nächsten Aufschlag, da kam der Ball übers Netz, als ich grad aufgeblickt hatte- natürlich versemmelt, hätte mal was sagen sollen. Hatte 5 Punkte mehr als ich, aber vor 10 Jahren mal 1500. Hat vielleicht 2 Bälle angegriffen, sonst konsequent geschupft und erstaunlich viele Topspins sicher zurück gebracht. Habe oft 3-4 Topspins gebraucht, des öfteren auch den 2. oder 3. verzogen.
Danach Frust und mal wieder Aufhörgedanken.
Im zweiten Einzel dann den ersten Satz verloren- habe mich auch vom Einspielen beeindrucken lassen- mit der Vorhand hat er jeden Ball gehackt, sehr viel Unterschnitt in den Bällen und dann habe ich viele Fehler beim Angreifen seiner Aufschläge gemacht.
Habe ich dann gelassen, 2. Satz knapp gewonnen, dritten zu 4 und dann zu zwei.
Insgesamt ärgerlich, aber es überwiegt die Erfahrung, dass ich es geschafft habe mich aus dem Loch zu holen. Habe an was Bescheuertes Gedacht, um mich abzulenken und einfach auf Beinarbeit geachtet, das hat anscheinend gereicht. Hatte 50 Punkte weniger der Gegner, dafür habe ich mich echt schwer getan.
Man soll ja keine Ausreden suchen, aber ich denke ohne die Müdigkeit nach der nächtlichen Weckaktion um 3 Uhr und einer Stunde Wachhalten wäre mehr drin gewesen.
Geändert von Kellox (16.11.2022 um 09:20 Uhr)
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