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AW: Belagsuche nach Holzwechsel
Als Ergänzung zu Knipsers Beitrag.
Der Cermet hat gegenüber dem HP@ Vorteile im Spinspiel insbesondere aus der Halbdistanz und bei weichen Rotationsspins. Aus der Halbdistanz kann ich mit dem HP@ aufgrund meiner eher nach oben gerichteten Schlagbewegung nicht Gegenziehen. Da verhält sich der HP@ eher wie ein Bryce, d. h. man sollte immer schön nach vorne ziehen. Das ist für mich der einzige Grund den HP@ nicht auch auf der Vorhand zu spielen.
Schwachpunkt beim Cermet ist der Schupfball (generell das Kurz-Kurz-Spiel), da die Bälle aufgrund des enormen Katapulteffekts einfach zu lang und zu hoch geraten. Ausserdem bekommt man nicht so viel Unterschnitt in den Ball. Dies macht es auch schwierig, mit dem Cermet schnittreiche Aufschläge zu spielen.
Wer also eher hart und mit Schlagspins operiert ist mit dem HP@ bestens bedient. Wer eher ein variables Topspinspiel vorzieht und viel Ballgefühl besitzt, der sollte den Cermet nehmen.
Als besten Kompromiss aus beiden Belägen bin ich jetzt bei meiner Vorhand beim Mendo Energy gelandet, während der HP@ auf der Rückhand "unschlagbar" ist. Der ME liegt im Katapultverhalten zwischen Cermet und HP@, ist ne minime Spur langsamer als beide Beläge, dafür aber "spinniger"!
JanMove
P.S.: Wenn ich nicht immer diese Probleme mit der Rissbildung beim Cermet gehabt hätte, würde ich wahrscheinlich heute noch mit diesem spielen. Also der Cermet schon ein ganz guter Belag!
Geändert von JanMove (17.11.2004 um 09:40 Uhr)
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