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AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2022/2023
In der Tischtennis Regionalliga Südwest der Frauen konnten die TTF Rastatt mit 3:1 Punkten aus dem Doppelspieltag ihren zweiten Tabellenplatz erfolgreich verteidigen. Dem 10:0-Auswärtserfolg bei der DJK Offenburg II folgte am Sonntag eine für das Team etwas enttäuschende 5:5 Punkteteilung gegen die TSG Kaiserslautern. Wie bereits bei der 4:6-Niederlage in Schönmünzach hatten sich die TTF Vorteile herausgespielt, ehe der Traum vom Sieg platzte. In der Vorrundentabelle wurde der SSV Schönmünzach mit 18:0 Zählern unbestrittener Halbzeitmeister vor den TTF Rastatt (14:4), dicht gefolgt von den beiden Teams der TSG Kaiserslautern (13:5) und dem 1. FC Saarbrücken-TT (12:6).
Im ersten Wochenendspiel bei der zweiten Mannschaft der DJK Offenburg schalteten die Frauen der TTF nach anfänglichen Unsicherheiten den Turbo ein. Nach sieben Doppelerfolgen aus den ersten sieben Spielen kamen Alina Vydruchenko/Kateryna Kiziuk gegen die links-rechts Kombination der DJK mit Petra Heuberger/Alins Spinner nur recht schwerlich in Gang. Zwei Mal gelang dem Offenburger Duo ein Satzvorteil ehe sich Rastatts Ukrainerinnen mit zwei 11:9-Erfolgen durchsetzten und seine Erfolgsbilanz auf 8:0-Siege hochschrauben konnte. Zuvor hatten Susanne Gibs/Chantal Graversen Rastatt mit einem Dreisatzerfolg in Führung gebracht. Iim ersten Spielabschnitt drehten die TTF voll auf. Ohne Satzverlust erhöhten Vydruchenko gegen Spinner und Kiziuk gegen Heuberger auf 4:0. Mit einem weiteren Dreisatzerfolg zum 5:0 ebnete Gibs gegen Luisa Leser den Weg zueiner rasanten Vorentscheidung. Graversen vollendete mit einem 3:1-Sieg über Noemi Graf nach nur knapp 90 Minuten Spielzeit zum 6:0, das gleichzeitig den Gästen vorab den doppelten Punktgewinn sicherte. Der Rest war anschließend nur noch reine Formsache. Alle vier restlichen Einzel wurden mit jeweils 3:1-Sätzen zum 10:0-Endstand gewonnen. Die knapp dreistündige Sonntagspartie war bis zum letzten Ballwechsel recht spannend. Vydruchenko/Kiziuk gewannen das Auftaktdoppel gegen Enisa und Melisa Sadikovic glatt in drei Sätzen. Gibs/Graversen gingen gegen Sarah Badalouf/Ariel Barbosa zwei Mal in Satzvorteil, verloren am Ende die beiden entscheidenden Sätze mit 9:11 und 11:13. Gleich zwei Mal wurden hier klare Vorteile noch aus der Hand gegeben. Im vorderen Paarkreuz setzten sich die TTF durch Vydruchenko und Kiziuk sicher durch, beide brachten ihr Team mit ungefährdeten Einzelerfolgen mit 3:1 in Führung. Graversen kassierte im ersten Einzel nochmals eine knappe Fünfsatzniederlage gegen M. Sadikovic, mit 9:11 endete der Entscheidungssatz zu Gunsten des Gegners. Die Niederlage führte zum 3:2- Anschlusspunkt für das Team aus der Pfalz. Gibs war im Einzel gegen Barbosa in allen drei Sätzen ohne Siegchance und musste den 3:3-Gleichstand hinnehmen. Auch im zweiten Spielabschnitt ließen Vydruchenko und Kiziuk im vorderen Paarkreuz nichts anbrennen und sicherten mit ihren zweiten Einzelpunkten den Gastgeberinnen vorab die Punkteteilung. Graversen kämpfte sich bei ihrem zweiten Auftritt nach einem klarem Rückstand gegen Barbosa im dritten Satz nochmals heran und hatte sich gar einen Satzball erspielt. Die etwas unglückliche 12:14-Niederlage brachte die TSG auf 4:5 heran. Das abschließende Einzel von Gibs gegen M. Sadikovic war nochmals stark umkämpft und bis zum - für die TTF recht bitteren Ende - völlig offen. Gibs vergab im ersten Satz eine klare Führung, mit einem 11:8-Erfolg schaffte sie im zweiten Satz den Ausgleich. Im dritten Durchgang vergab sie bei 10:8-Führung zwei Satzbälle und unterlag in der Verlängerung mit 11:13. Auch der vierte Satz endete hauchdünn mit 9:11 für die am Ende etwas glücklicheren Gäste. Die Leistung der TTF hat trotz der Punkteteilung gestimmt, doch wie in der Vorwoche fehlte in so manchem Finish das nötige Quäntchen Glück.
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