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Zitat von MrBlack
- So, seit Oktober bin ich fest im Verein eingeschrieben und spiele so ein bis zweimal die Woche, so wie es beruflich halt passt.
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Schön, dass du den Weg in einen Verein gefunden hast und uns ein Update gibst.
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Zitat von MrBlack
- An den Angaben arbeite ich auch noch. Ich habe nunmehr ein paar passable Angaben drauf (wenn auch mit weniger Spin drin, als ich gern hätte)...
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Ordentliche Angaben sind für gewöhnlich nie verkehrt, aber beachte in dem Zusammehang vielleicht auch, dass die Bälle auch mal zurückkommen...

...insbesondere wenn du dann mal einen Schläger spielst, der mehr Spin ermöglicht als der jetzige; erfahrene Spieler retuornieren sicher(er) und geben dir deinen Spin zurück; da musst du dann erstmal mit klarkommen bzw. einen Plan haben, wie es weitergeht (ist teilweise auch noch meine Achillesferse).
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Zitat von MrBlack
- Heute hab ich den Schläger von einem Mitspieler probiert und ein paar Bälle damit gespielt. Ich habe überrascht festgestellt, dass ich trotzdem noch treffe 
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Wer kennt das nicht?

Vom Schläger eines Vereinskollegen/Mannschftskameraden ist man oftmals geflasht und will sich dann das gleiche Material zulegen. Wenn du die Möglichkeit hast, den Schläger noch öfter zu testen, und er dir dann immer noch zusagt, kannst du ihn ja als Ausgangsbasis für deinen neuen Schläger nehmen. Leider schreibst du nicht, um was für ein Holz und welche Beläge es sich hier handelt...
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Zitat von MrBlack
- Was sind denn die Nachteile eines schnelleren, leichteren Schlägers? Hat das Auswirkungen auf den Spin, den man generieren kann? Ideal fände ich einen leichteren Schläger, der gleichzeitig deutlich mehr Spin generiert - ist das ein Widerspruch?
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Kann man so pauschal kaum beantworten, da zu viele Faktoren mit reinspielen. Leichtere Schläger sind bspw. gut, wenn das eigene Handgelenk bzw. der Körper zu "schwach" (für Schläger > 190g) ist, um damit brauchbare Schläge zu produzieren. Du und viele andere (inkl. ich) würden mit einem Primorac off minus und T05FX sicherlich mehr Spin (und vielleicht auch Speed) produzieren können als mit einem Stiga Clipper und Nittaku H3 Pro Turbo oder Bluegrip C1 (beide Beläge sind sehr schwer und fallen wohl damit aus deinem Beuteschema). Die Frage in diesem Zusammenhnag ist eher, ob man das Potenzial eines Schlägers (Holz + Beläge) aktivieren kann. Wenn der Schläger
zu schnell bzw. der Belag zu spinsensitiv ist, wird es problematisch: 2 oder 3 geile Topspins pro Satz gleichen 7 oder 8 einfache Fehler nicht aus. Außerdem leidet tendenziell die Technik(entwicklung), wenn der Schläger (
Holz und/oder Belag) zu schnell ist; du bist ja erst seit Oktober im Verein. Daher würde ich den Schläger deines Mitspieler wenn möglich weiter testen und abwarten, ob das positve Gefühl bleibt...kannst auch gerne nachtragen, was dein Mitspieler für ein Material spielt!
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Zitat von MrBlack
- Ich werde auf jeden Fall auch mal in ein TT-Geschäft gehen und Kombinationen ausprobieren, aber so ein bisschen Backgroundwissen hätte ich schon gerne, damit man mir da nicht sonstwas erzählen und ich alles nur glauben muss.
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Ist grundsätzlich auch eine gute Idee. Manche Shops sind mit bestimmten Marken "verbandelt". Mal ist es Andro, mal Gewo. Von Hochleistungsbelägen wie Rasanter, Nexxus, Tibhar Evolution, Xiom Omega, Donic Bluestorm würde ich an deiner Stelle erstmal Abstand nehmen, und wenn der Verkäufer halbwegs seriös ist, wird er dir das gleiche sagen. Testen kannst du die zwar schon, aber ich würde eher nach Belägen wie Neoflexx eFT, Andro Good, Xiom Musa, Xiom Vega Intro, Vega Europe und ähnlichen fragen. Beim Holz vielleicht auch erstmal Klassiker antesten ( Appelgren, Waldner Senso Carbon, Yasaka Sweden Extra, Stiga Allround, Celero usw.) und darauf achten, dass das Holz angenehm in der Hand liegt (mit und ohne Beläge!). Vielleicht hat das Geschäft ja auch das Andro Kanter All+. Dann kannst du mal ein Balsa-Carbon testen. Andere können zu dem Thema aber bestimmt noch mehr beitragen...