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Zitat von Glücksball
Dafür gibt es eben Gruppierungen wie den IPCC, ...
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Das ist nicht so einfach. Die Studienlage ist recht komplex und es gibt jede Menge Ungewissheiten. Es ist bekannt, dass bei solchen Voraussetzung oft überwiegend der Bias gemessen wird.
Dazu kommt jede Institution mit ihren eigenen Interessen. Das IPCC fasst das ja nicht neutral zusammen. Sondern hat ein Interesse an einem "Klimaproblem", sonst wären sie ja überflüssig.
Das gilt in gewisser Weise für die gesamte Klimawissenschaft. Wenn man Wissenschaftsbereiche themenspezifisch schneidet, hat man das immer.
Das ist analog dazu, das Theologen in der historischen Jesusforschung ja auch immer rauskriegen werden, dass Jesus eine historische Person war, anderes Ergebnis würde nicht zu deren Selbstverständnis passen.
Die Idee, dass man die Verantwortung für die Zusammenfassung des Wissenschaftlichen Konsens an eine Institution abgeben könne und das dann wohl schon so stimmen würde, ist eben super gefährlich und leider genau die Ursache des eigentlichen Problems.
Wissenschaft erfordert immer die Kontrolle durch Medien und aufgeklärte Öffentlichkeit.
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Ohne Weltverschwörung kommst Du um die Aussagen von 95%+ der im Thema forschenden Wissenschaftler aber kaum herum.
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Diese Idee der Weltverschwörung kommt eigentlich nur von Klimaproblem-Anhängern.
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Bezüglich dieser Meta-Debatte biete ich mal das hier als Food for Thought an:
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Ja, macht Deine Position verständlich. Das basiert aber auf naiven Vorstellungen. Tatsächlich sind Fehler in der Wissenschaft ständig an der Tagesordnung (siehe Auswertungen von John Ioannidis). Speziell da wo man in Grenzbereiche vorstößt. Und besonders, wenn sich die Theorien nicht so einfach anhand von Experimenten überprüfen lassen.
Ganz besondere Probleme kriegt man, wenn diese Bereiche auch noch gesellschaftlich bzw. wirtschaftlich relevant sind.