Zitat:
Zitat von TPZ
Was die Thematik "Ahrtal" angeht...
... da würde ich auch gerne differenzieren wollen, denn bspw. hat der Siedlungsdruck (und zuvor auch die verschiedentlich erfolgte Begradigung und ggf. Vertiefung von Flüssen) in vielen Gegenden in Deutschland dafür gesorgt, dass zum Einen benötigte Retensionsflächen verloren gegangen sind und auch darüberhinaus in Bereichen gesiedelt wurde, die früher aus guten Gründen nicht besiedelt wurden (Flächenversiegelung ist auch ein Thema). (Dies gilt in gleichem Maße für Gefahr durch Lawinen und Erdrutsche - auch hier oft gepaart bzw. verstärkt durch menschliches Handeln, wie z. B. Abholzung o. ä.)
In diesem Punkt alles auf "Klimawandel" zu schieben halte ich für falsch... ebenso jedoch die komplette Leugnung der Vorgänge aktuell (und weil es zuvor erwähnt wurde... wer sich aktuell über das milde Wetter freut, sollte es dann genießen, denn wenn der Golfstrom zu erliegen käme, wäre es hier damit vorbei; und falls es zum Ausbruch des Vulkans unter Yellowstone käme, würde es möglicherweise ganz dunkel; ein weiteres "aufreißen" des Oberrheingrabens (bis Aachen und dann weiter nach Nordosten oder Nordwesten werden wir wohl eher nicht mehr erleben)...
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Was haben Yellowstone und der Laacher See mit "Klima" zu tun? Die brechen in den nächsten 100k Jahren mit nahezu 100%Tiger Wahrscheinlichkeit aus.
Genauso wie Hawaii binnen der nächsten paar Millionen Jahre unter der eigenen Last zusammenbrechen und im Meer untergehen wird.
Und der Golfstrom ist ein oft hochbeschworenes Schreckenszenario. Bisschen viel Hollywood...
Spöttisch gesagt müsste man dann den Klimawandel künstlich beschleunigen, um die negativen Effekte auszugleichen. Eine Eiszeit, wie von Hollywood apokalyptisch dargestellt, wird es aber selbst dann nicht geben.