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AW: Russland - Ukraine - NATO Konflikt
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass es in den USA Leute und thinktanks gibt, die sich davor fürchten, dass Russland und Deutschland zusammen gegen Amerika arbeiten. Das passt allerdings nicht zur Linie, die die USA nach dem brutalen Angriffskrieg der Deutschen im 2.WK mit dem Marshall-Plan gefahren sind. Sie hätten ja auch den Morgenthau-Plan umsetzen können (,was ich irgendwie angemessen gefunden hätte).
Und klar kann es sein, dass es in Frankreich Leute gibt, die lieber mit Russland als mit Deutschland zusammen arbeiten wollen. Aber auch hier ist die große Linie, dass Deutschland und Frankreich - trotz jahrhundertelanger Feindschaft - gemeinsam das sinnvolle Projekt EU gemeinsam angegangen sind.
Diese Meinungen gibt es und sie finden auch eine Öffentlichkeit. Aber der Mainstream ist halt anders und muss nicht permanent Meinungen veröffentlichen, die ihm selbst entgegenstehen.
Seit die USA begonnen haben, nicht mehr alleine Weltpolizei sein zu wollen, kriechen überall die Despoten aus ihren Löchern und versuchen ihre obrigkeitsstaatlichen Unterdrückungsapparate als alternative und bessere Gesellschaftsentwürfe zu verkaufen. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall, denn sie machen eben sehr vieles sehr viel schlechter. Deswegen wollen die Menschen dort auch nicht hin, sondern weg von dort.
Nicht nur Putin glaubte, dass der Westen so zerstritten und schwach ist, dass man ihm nach Belieben auf der Nase herumtanzen kann.
Es gibt mindestens die beiden hier schon erwähnten Quellen AFD (und nahestehende Organisationen) und RT, die versuchen, eine wiedererstarkende Einigkeit des Westens, der sich auch auf seine positiven Werte besinnt, zu untergraben. Und deswegen passt mir das nicht.
Es gibt auch zu viele, die die Demokratie an sich abschaffen wollen...
Meine Sache ist das nicht.
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