Zitat:
Zitat von Frank S
Ich überbewerte Berlin nicht und auch nicht Deutschland. Nur leider gibt es etwas mehr als eine Atomwaffe weltweit, und wenn die erste fliegt, fliegen auch die anderen. Darüber sollte man sich keine Illusionen machen. Und auch nicht die Mächtigen, die darüber befehlen. Das Problem scheint zu sein, dass die Mächtigen vom Leben auf der Erde gelangweilt sind, viele von ihnen Konflikte aufheizen und sich selbst Bunker bauen, um das Inferno, das sie vorbereiten oder zumindest billigend in Kauf nehmen, zu überleben. Aber das wird ihnen nicht gelingen.
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Kann sein - kann aber auch nicht sein... Nicht, dass die getroffene oder betroffene Seite ganz still hält und so tut, als ob nichts geschehen wäre, natürlich beileibe nicht!
Aber ob sie ihr ganzes atomares Arsenal dann gleich abfeuert - wohl wissend,
dass das dann definitiv (immer noch?) auch den eigenen Untergang mit bedeutet: Bin ich mir nicht sicher, dass es 100%ig dann auch wirklich sofort so kommen würde - obwohl es immer so behauptet wird, um den Gegner einzuschüchtern und von so einer sinnlosen und völlig hirnrissigen Aktion wirklich auch immer abzuhalten...
Es gibt wohl deshalb auch verschiedene Überlegungen von Denkfabriken in den USA, wie ein Nuklear-Krieg dennoch gewonnen werden könnte
(Link gefällig?):
Man muss mit seinem atomaren Arsenal auf jeden Fall möglichst dicht an den Feind heran, um dann überhaupt erst die Chance zu haben, einen Enthauptungsschlag mit gewisser Erfolgswahrscheinlichkeit wagen zu können...

Daran ginge kein Weg vorbei!
Dies ist natürlich ein ganz schlimmes Szenario: Von den USA ist aber bekannt, dass sie es schon (x-mal?) durchgespielt haben - von den "andern" nicht, vielleicht auch, weil sie sich dafür bis jetzt in der wesentlich schlechteren geostrategischen Position befinden?
Und wie die USA selbst sofort reagieren, wenn unmittelbar an ihren Grenzen wieder Atomraketen aufgestellt werden würden: Hat man spätestens seit Kuba sehr eindrucksvoll und überall auf der Welt glänzend mitbekommen...