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Alt 08.01.2023, 23:25
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Zitat:
Zitat von es.ef Beitrag anzeigen
Nein, so billig kommst Du nicht davon. Die Türkei und Griechenland sind z.B. schon seit 1952 in der Nato. Also was haben diese Gastarbeiter mit der Nato-Ostflanke zu tun? Hast Du inzwischen Glücksballs Link durchgearbeitet? Vielleicht solltest Du den Wikipedia-Eintrag einfach korrigieren, wenn da nur Quatsch drin steht. Also werde konkret.
Noch Fragen, Kienzle?
Zitat:
Druck durch die USA
https://www.tessloff.com/was-ist-was...-ins-land.html

Von deutscher Seite herrschte zunächst Skepis. Die Bundesregierung befürchtete, Arbeiter mit einem völlig anderen kulturellen und religiösen Hintergrund würden sich schwer in die Betriebe einfügen lassen. Den endgültigen Stein ins Rollen brachte die USA. Amerika hatte die Türkei soeben als NATO-Partner gewonnen und wollte das Land wirtschaftlicher stabiler machen. Die Bundesrepublik musste sich dem außenpolitischen Druck beugen.
Komisch: Vor ca. 5 Jahren habe ich das so ähnlich auch noch in wiki gelesen - die ja angeblich tendenziell "etwas" US-freundlich sein sollen... Und der Passus: Türkische Gastarbeiter auch zur Absicherung der Nato-Ostflanke nach Deutschland auf den Druck der USA hin: Habe ich noch fast wörtlich in Erinnerung (Und mein Gedächtnis ist schon fast legendär...)
Und dass sich zuständige CDU-Minister damals lange, aber letztendlich erfolglos dagegen gewehrt haben...
Kann man eigentlich die einzelnen Veränderungen/Versionen in wiki irgendwo nachverfolgen - das wäre hier natürlich sehr hilfreich!

Jetzt steht in wiki aber nur noch:
Zitat:
Die Bundesregierung reagierte zunächst zurückhaltend auf das Angebot. Arbeitsminister Theodor Blank lehnte ein Abkommen ab und äußerte, er befürchte Konflikte zwischen türkischen Gastarbeiten und Einheimischen wegen der religiös-kulturellen Distanz zwischen diesen.[12] Im September 1960 erklärte Anton Sabel, Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung, gegenüber dem Arbeitsministerium, arbeitsmarktpolitisch sei keine Vereinbarung mit der Türkei notwendig.[13]
Aber eigentlich egal, dass die USA dabei die entscheidende Rolle (wie bei Vasallen halt so üblich...) gespielt haben, ist auch im folgenden Abschnitt der Landeszentrale für politische Bildung BW zwischen den Zeilen eigentlich klar erkennbar:
Zitat:
Die Vereinbarung kam nicht nur deshalb zustande, weil Deutschland dringend Arbeitskräfte suchte. Auch außenpolitische Gesichtspunkte gehörten dazu: Die Türkei war bereits ein wichtiger Handelspartner für Deutschland und als Mitglied der NATO ein strategisch bedeutendes Land in Südosteuropa.
https://www.lpb-bw.de/anwerbeabkommen-tuerkei

Na, bin ich nun konkret genug geworden - und siehst du deinen eigenen (gar nicht so seltenen) Quatsch endlich mal ein?

Wäre eigentlich auch eine Art Zeitenwende - wie auch bei kyuss selbstverständlich ...
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