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Eine gelegentlich etwas höhere Blattdicke bei Stiga Hölzern mit 5-fachem Aufbau aus der Produktion vor 1980 resultiert meist aus minimal dickeren Limba-Sperrfurnieren, so auch bei diesem '72er Alsér oben.
Der Abachi-Kern blieb damals innerhalb dieser Baureihen jedoch weitgehend konstant - und tendenziell geringfügig dünner als in späteren Serien.
Nach 1980 ging Stiga leider dazu über, den Abachi-Kern dicker zu selektieren, insbesondere auch bei den späteren
Allround Evolution und
Caliber Wood Modellen. Diese waren dann zwar etwas schneller, biegefester und direkter im Ballabsprung, hatten aber nicht mehr die Kontrollwerte und den gefühlvollen Ballanschlag der Vorgänger.
Außerdem wogen ältere Stiga 5-fach Hölzer mit dickeren Limba-Sperrfurnieren und etwas größerem Blatt oft um die 95 Gramm, manchmal auch noch mehr.
Das höhere Gewicht und die stärkere Kopflastigkeit hat seinerzeit - in der frühen Frischklebephase mit aggressiven Lösemitteln wie Trichlorethan & Toluol, also vor 1993 - auch höherklassige Spieler bis hin zur 1'ten und 2'ten Bundesliga angesprochen.
Während ein
Allround Evolution oder auch ein
Caliber Wood den meisten Profis und Vertragsspielern seit jeher zu leicht und zu gefühllos ausfiel - und nur äußerst selten bis gar nie in der Hand eines Erstligaakteurs gesichtet wurde.
Einige Spitzenspieler wechselten in den 1980er Jahren mehrmals zwischen einem alten & schweren
Stiga Allround Wood und einem noch dickeren und ähnlich schweren
Stiga Clipper Wood hin und her.
Prominentes Beispiel ->
Georg Böhm: 1981 bis '85 bevorzugte er meist ein
Stiga Clipper (konkaver Griff), 1986 bis 1990 spielte er dann vorwiegend ein knapp 100 Gramm schweres
Kjell Johansson (konisch) von Anfang der 70er Jahre.
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