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Zitat von Ajax
ich habe mal ein bißchen reingehört. Ich finde es extrem schade, dass der Sportdirektor Richard Prause, Niels Blum als Abwehrspieler bezeichnet und ziemlich sicher Florian Bluhm meinte. 
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Das würde ich eher in die Kategorie "klassischer Versprecher" einordnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Richard Prause weiß, wie der Herr Bluhm mit Vornamen heißt, wenn man ihn noch einmal danach fragen würde. Zumal ja zuvor der Name im Podcast schon etliche Male von Benedikt Probst richtig ausgesprochen wurde. Das kann ich Prause also durchaus verzeihen.
Aber hier geht es ja eigentlich um Han Ying! Sehr sympathischer Auftritt von ihr in dieser Folge. Für mich der interessanteste Aspekt: Alle Beteiligten (sowohl R.P. als auch Ying selbst) haben Yings Karriere so beschrieben, dass in China zwar die Grundlagen gelegt wurden, aber ein bedeutender Teil ihrer Ausbildung und die Entwicklung ihres Spiels dem Training in Deutschland zu verdanken sind. Das wirft noch einmal ein ganz neues Licht auf die übliche Diskussion. Oft wird ja moniert, dass "Deutschland nur so erfolgreich ist, weil man sich auf der Vorarbeit Chinas" ausruhen kann". Zu einem gewissen Teil stimmt das ja vielleicht auch. Aber eben auch nur zu einem gewissen Teil...
Ying hat selbst gesagt, dass das Abwehrspiel in China keinen besonders hohen Stellenwert hat und ihr dementsprechend der Wechsel nach Deutschland gut getan hat.
Schön, dass ihr hier im Podcast mal eine "größere Bühne" gegeben wurde, da ja normalerweise andere Akteure des DTTB eher im medialen Fokus stehen.