Zitat:
Zitat von AndiHL
Und ob der EL-D deutlich lebendiger / "frischer" ist als der MX-D.
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das ist der Evolution EL-D zwangsläufig wenn dir Beläge mit ca. 52,5 Schwammhärte zu hart sind und deshalb nicht so lebendig vorkommen und du Beläge mit ca. 47,5 Schwammhärte bevorzugst. Dir wird dann der Evolution EL-D deutlich lebendiger / „frischer“ vorkommen als der MX-D.
5 Härtegrade Unterschied ist ein großer Unterschied. Jeder 5 Härtegrade Schritt ist ein Wechsel in eine andere Kategorie. Dazwischen die 2,5 Unterschiede sind Zwischenschritte.
55 extrem hart
52,5 SEHR HART
50 hart bis sehr hart
47,5 HART
45 medium-hart
42,5 MEDIUM
40 medium-weich
37,5 WEICH
35 sehr weich
Die Zwischenschritte schließen die Lücken und sorgen für einen Übergang und bieten Möglichkeiten beispielsweise jemandem 47,5 zu hart ist, aber 42,5 zu weich, dann passt 45 Härtegrad. Manche nehmen 2,5 Härtegrade Unterschied noch nicht so sehr wahr, aber der Sprung um 5 Härtegrade ist für jeden Spieler sehr deutlich spürbar, außer man hat wirklich kein Ballgefühl.
Die Angaben waren alle auf die Schwammhärte bezogen. Dass es auch große Unterschiede bei der Härte der Oberfläche gibt, ist auch klar. Wenn man die Evolution Beläge FX-D und EL-P vergleicht, dann sieht man dass sich der EL-P nicht weicher spielt, obwohl dieser 42,5 Schwammhärte hat und der FX-D 45 Schwammhärte, aber der EL-P hat eine straffere Oberfläche als der FX-D, welcher die weichere Oberfläche hat. Diese Symbiose von der Oberfläche und dem Schwamm mit deren Härten, das ergibt dann das tatsächliche Spielgefühl, für was nicht nur die Schwammhärte entscheidend ist, denn ein härterer Schwamm mit weicher Oberfläche wird in Katalogen als hart angegeben, weil dort bis auf ganz wenige Ausnahmen nur von den Schwammhärten die Rede ist, während ein weicherer Schwamm mit harter Oberfläche in Katalogen als weich angegeben wird. Tatsächlich kann ein Belag wie der Evolution EL-P ein viel härteres Spielgefühl bieten als ein Belag der den Katalogangaben nach eigentlich härter sein sollte. Die Kataloge halten es da entweder einfach, weil drei Viertel der Kunden sich nicht so sehr mit Details beschäftigen oder sich nicht auskennen, oder man könnte es auch so sehen, dass die Katalogangaben noch in der Vergangenheit leben, so wie die Kontrollwerte, die man dort nach wie vor finden kann. Ich finde den Beitrag von ML nicht, aber er schrieb vor einiger Zeit etwas über die „gefühlte Gesamthärte“, also wie man das Spielgefühl eines Belages wahrnimmt. Für einige war er da der Zeit voraus und wurde fast schon angegriffen von einzelnen, für die der Begriff der „gefühlten Gesamthärte“ fast so fremd war wie für die Automobilwelt die E-Autos als Tesla vor 15 Jahren sich so richtig auf den Weg machte.
Vielleicht kann ML dazu nochmal etwas schreiben, er kann das sicherlich besser erklären als ich.