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Alt 28.01.2023, 05:40
Miron Keuler Miron Keuler ist offline
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Zitat:
Zitat von Zod Beitrag anzeigen
Nein, eben nicht.

Ich denke, Deine Technik und Armzug ist einfach gut genug, um harte Obergummis genug zu aktivieren. Das klappt bei mir eben nicht mehr bei 47,5°-Schwamm. Liegt sicher auch an meiner mittelmäßigen Technik, vielleicht damit verbunden aber auch am nicht richtig schnellen Armzug.

Ich kann einen Rhyzer 50 Pro mit mittelhartem Obergummi durchaus ordentlich spielen, aber keinen Aurus Prime. Ich weiß nicht, ob das nur an der Härte, oder auch an der Elastizität des Obergummis liegt, aber da reicht mein Armzug/meine Technik einfach nicht für ausreichenden Bogen auf ordentlich Unterschnitt. Beide getestet in 2,0 mm.
Interessant, dass du das so siehst, ich hatte den Eindruck bisher noch bei keinem Belag. Meiner Erfahrung nach kann ein OG maximal 2° des Schwammes ausgleichen, wenn es darum geht, wie anspruchsvoll sich ein Belag spielt. Den Rhyzer kenne ich aber auch nicht.
Übrigens bin ich jetzt auch nicht der absolute Überspieler, TTR lag in den letzten Jahren immer bei rund 1600, obwohl ich denke ich für diese Klasse eine außergewöhnlich saubere Technik und auf der Vorhand eine sehr lange Bewegung habe, wodurch es mir natürlich leichtfällt, den Schwamm und auch das Holz richtig zu aktivieren.

Zitat:
Zitat von Zod Beitrag anzeigen
Hierzu noch einmal kurz:
Der Bogen wird nur flacher, wenn man beim härteren Obergummi dieses voll aktiviert hat und richtig Spin entsteht. Das ist ja das Problem für einige unterklassigen Spieler, dass sie mit harten Obergummis auf einer durchaus spielbaren Schwammhärte nicht klarkommen, weil die Technik nicht ausreicht.
Ich wollte eigentlich sagen, dass ein weiches OG zu einer flacheren Flugkurve führt, nicht andersrum. Dafür gibt es doch zahlreiche Beispiele, T05/T64, Hexer/Hexer+, Vega Pro/Vega Asia, G1/P1 u.s.w. Kann aber auch sein, dass ich das zu vereinfacht sehe und die Flugkurve noch von anderen Faktoren abhängt. In den meisten Fällen ist es aber doch so.

Zitat:
Zitat von AndiHL Beitrag anzeigen
Ich glaube, es hängt immer davon ab von welchen Schlägen wir sprechen. Offenes TS-TS-Duell bin ich bei Miron. Da wird bei jedem Schlag der Schwamm aktiviert, und das OG wird unwichtiger.
TS auf Unterschnitt bin ich bei Zod. Da schaffe ich es selten den Schwamm voll zu aktivieren, also spielt das OG eine größere Rolle.
Von daher muss die Gesamt-Kombination zu einem selbst passen.
Ich würde sagen, dass die Schwammhärte wichtiger als die OG-Härte bei allen Schlägen ist, bei denen man den Ball hart genug trifft, dass er ein bisschen in den Schwamm eindringt. Also das von dir angesprochene TS-Duell, aber genauso auch den TS auf US, außer, man zieht den wirklich super langsam und nicht fest, Schuss, aktive Blockbälle sowie alle Bälle, bei denen der Gegner den Ball so hart geschlagen hat, dass er in den Schwamm eindringt, egal, welchen Schlag man ausführt. OG-Härte ist dann bei weichen Schlägen wie AS/RS, Schupf, sehr weicher TS und Banane wichtiger.

Um das Thema vielleicht mal abzuschließen: Offenbar ist die OG-Härte auch wichtig und nicht zu unterschätzen. Kritisieren möchte ich trotzdem die fehlende Transparenz bei den Evolutions und auch anderen Belägen von anderen Marken, was die Schwammhärte angeht. Wir können uns jetzt endlos darüber streiten, ob ein Belag mit 50° zwingend anspruchsvoller als einer mit 47,5° ist oder wo genau die Grenze liegt, wo er dann zwingend anspruchsvoller wäre. Der Punkt ist: Wenn ich einen Belag will, der sich aufgrund eines weichen OGs leichter aktivieren lässt, überlege ich mir doch trotzdem vorher, wie hart der Schwamm sein soll. Die Schwammhärte hängt nämlich von einer einzigen Sache ab, nämlich, wie feste ich den Ball bei einem durchschnittlichen TS mit meiner Technik schlage und das kann man leicht wissen. Wenn ich dann ein weicheres OG haben will, suche ich mir halt einen Belag mit der entsprechenden Schwammhärte aber einem weicheren OG. Was ich NICHT tue, ist, einen Belag mit weicherem OG zu nehmen, der dann aber auf einmal wieder einen härteren Schwamm hat, um das irgendwie auszugleichen. Diese Angaben wie "medium-hart, gefühlt aber weicher" oder "45°-50°", anstatt einfach eine eindeutige, unmissverständliche Zahl zu nennen und dann gerne zusätzlich dazu noch Angaben zum OG zu machen, regen aber genau das an. Für mich ist die Schwammhärte, wenn ich nach einem Belag suche, immer das erste Ausschlusskriterium und hilft so, sich im Belagdschungel zurechtzufinden. Mit den 3 Kriterien, die ich anwende, ist es trotzdem keine Seltenheit, wenn am Ende 5-10 Beläge zur Auswahl stehen. Würde niemand mehr eine genaue Schwammhärte veröffentlichen wäre es wahrscheinlich das dreifache.
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