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Alt 21.11.2004, 22:18
M.Siefert M.Siefert ist offline
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Diskussion: TuS Holzhausen/Etx. 4 - TSV Elbrinxen 5 (He 3. KK Gr.4)

Zu einem Eklat kam es während der Partie zwischen dem TUS Holzhausen / Externsteine 4. und dem TSV Elbrinxen 5.
Elbrinxen führte nach Punkten mit 6:5, als es in der Partie zwischen Müller (Holzhausen) und Langanke (Elbrinxen) zu unschönen Szenen kam.

Müller hatte im vierten Satz beim Stand von 10:9 Matchball, als Müller glaubte, die Partie trotz eines eindeutigen Stoppballes mit 11:9 für sich entschieden zu haben.
Langanke deutete an, dass er durch einen auf seine Platte vom Nebentisch zu rollenden Ball gestört wurde und wollte den Ballwechsel wiederholen lassen.
Müller ließ sich nicht darauf ein, erklärte sich zum Sieger des Spiels, gab Langanke die Hand und setzte sich auf die Bank.
Langanke monierte das Verhalten des Gegners, der jedoch auf stur stellte. Auch als ich als Mannschaftsführer anregte, den Ballwechsel zu wiederholen, so dass Müller erneut die Chance bekommt das Spiel zu gewinnen und Langanke, den Matchball abzuwehren. Müller reagierte in einer arroganten Weise darauf jedoch nicht.

Die Situation schien sich nach und nach zu verschärfen. Sportskamerad Stoll (Holzh.) bezeichnete Langanke als „kleines Baby, das sich doch nicht so kindisch anstellen solle“. Weitere Kommentare der Gastgeber, die mit einigen Spielern über 60 spielten, waren „Stellt Euch doch nicht so an, ihr jungen Leute….geht doch wieder über Eure Berge ihr Elbrinxer…und kommt nie wieder nach Holzhausen. Außerdem wollen wir nächsten Jahr nicht mehr mit Euch in einer Klasse spielen“. Die Elbrinxer ließen sich jedoch nicht auf dieses Niveau herab und blieben ruhig.

Die Unsportlichkeiten der Gastgeber gingen sogar weiter, als sie sogar anboten, die Partie sofort zu beendet. Die Elbrinxer waren jedoch dafür, das Spiel auf eine sportliche Art zu beenden. Nur Sportskamerad Müller verließ die Halle und konnte oder wollte sein Spiel nicht mehr zu Ende führen.

Dass das Spiel letztendlich mit im ganzen Trubel 7:9 verloren ging muss man wohl so hinnehmen. Weil es in der erwähnten Partie keinen Schiedsrichter gab, der objektiv hätte entscheiden können, ob es ein Stoppball war, wird ein Protest wenig Aussicht auf Erfolg haben, weil im Zweifel Aussage gegen Aussage steht.
Wenn Elbrinxen auch eine Niederlage einstecken musste, waren sie jedoch der moralische Sieger der Partie. Für das Rückspiel hat sich die Mannschaft vorgenommen, Leistung sprechen zu lassen um so zu zeigen, wer das sportlich bessere und faire Team ist.


Was aus meiner Sicht und auch der Sicht meiner Mannschaft nicht hinnehmbar ist, sind die Beleidigungen und Beschimpfungen, die wir von der Holzhauser Mannschaft über uns haben ergehen lassen müssen.
Wir sind uns bewusst, dass wir dies nicht deshalb im Forum veröffentlichen, weil wir verloren haben. Wenn bei uns nur der Sieg gezählt hätte, hätten wir ja theoretisch auch das „Angebot“ des Gegners annehmen können, das Spiel kampflos zu gewinnen.
Vor allem im Breitensportbereich und damit auch im Tischtennis sollte doch der “Fair-Play-Gedanke im Vordergrund stehen.


Marco Siefert
(Mannschaftsführer TSV Elbrinxen 5)