Teil 1
Meiner Meinung nach gibt es nur drei sinnvolle Möglichkeiten.
a) man investiert verstärkt in deutsche Trainer und versucht deren Knowhow zu vergrößern. Für den Übergangsprozess mögen dann ausländische Trainer aber auch wichtige Inputgeber sein.
b) man sucht Trainer, die selbst Erfahrungen im absoluten Spitzenbereich als Spieler gemacht haben und demnach die taktischen und psychologischen Kniffe kennen. Dafür braucht man aber keine Chinesen. In den 90ern gab es in Europa genug überragende TT-Spieler.
c) man sucht Trainer, die Eindrücke aus dem chinesischen Tischtennis einbringen und die Deutschen punktuell verbessern. Dafür braucht man dann aber keinen ehemaligen Olympiasieger. Dafür reicht z.B. auch ein ehemaliger Provinztrainer.
Insofern ist die Forderung nach chinesischen Spitzenleuten meiner Meinung nach substanzlos. Zumal man b) und c) in einer Person nicht bekommen wird. Das chinesische System von Grund auf übernehmen und die chinesische Technikschule einführen kann man auch nicht und das wäre auch Blödsinn. Man wird nicht besser als die Chinesen, wenn man ihr System mit weniger Breite an TT-Spielern kopiert.
Langfristig gesehen ist es sicherlich am besten die eigenen Trainer besser zu schulen.