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Alt 01.02.2023, 15:17
Miron Keuler Miron Keuler ist offline
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AW: Das Ende der dünnen Schwammstärken? Oder die Wiedergeburt?

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Zitat von Haureinis Tango Beitrag anzeigen
Vielleicht kannst du es nicht nachvollziehen, weil für deine Physis zufällig das Gesamtgewicht und die Kopflastigkeit eines Schlägers keine Rolle spielt. Dann versuche dir zumindest einmal vorzustellen, daß es tatsächlich auch Menschen mit anderen Belastungsgrenzen geben könnte.
Ich mag schwere und kopflastige Schläger tatsächlich gerne, aber es stimmt, das ergibt nicht für jeden Sinn. Dann gibt es aber doch auch leichtere Hölzer oder Hölzer mit schwerem Griff, die grifflastiger sind. Sogar Beläge mit reduziertem Gewicht gibt es mittlerweile, z.B. die V>11-Reihe. Wenn man da entsprechendes Material wählt, kann man auch mit max-Belägen einen Schläger bekommen, der weder schwer noch kopflastig ist.

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Es kommt auf das Spielsystem und auch auf den Trainingseinsatz an. Passt das nicht, stößt man mit (zu) schnellen Belägen schnell an Grenzen.
Das sehe ich genauso, es war auch nie die Rede davon, dass jeder mit einem R53 in max spielen sollte. Ich würde halt eher einen langsameren Belag spielen, den dann aber in max, statt einen zu schnellen Belag, den dann aber in 1.8

Zitat:
Zitat von appelgrenfan Beitrag anzeigen
Woher kommt eigentlich der Unsinn, dass man nur mit Max TS spielen kann? Mag ja sein, dass viele Spieler auf maximales Tempo setzen, aber doch wahrlich nicht jeder. Und wenn ich bedenke, dass der TTR-Median bei ca. 1350 Punkten liegt, heißt das, die Hälfte der aktiven Spieler unterhalb dieses Werts liegt. Ich kenn' mich in diesem Bereich bestens aus und ich bezweifle heftig, dass moderne Beläge in Max in diesem Leistungsbereich das ideale Material sind.
Möglich ist es natürlich auch mit dünneren Schwämmen aber mit dickeren geht es schon besser. Für Durchschnittsspieler ist es sicher nicht gut, moderne Beläge in max, am besten noch auf einem schnellen Carbonholz zu spielen. Statt dann aber die Belagdicke zu reduzieren würde ich ein langsameres Holz oder langsamere, dann häufig auch ältere Beläge empfehlen. Nochmal: mit max zu spielen bedeutet nicht, mit einem Schläger zu spielen, der für den Normalsterblichen viel zu schnell ist!

Zitat:
Zitat von Kyuss Beitrag anzeigen
Soviel Unsinn in den paar Postings, unfassbar.
Meine Behauptung: der Topspin hat gegenüber vielen anderen Schlägen den Vorteil, dass man ihn sowohl sehr schnell als auch sehr spinnig spielen kann. Somit kann man den Ball sehr gefährlich aber durch den Bogen auch sehr sicher spielen - gleichzeitig. Das ist der Grund, warum im modernen Tischtennis fast nichts anderes gespielt wird. Und davon profitiert man auf jedem Leistungsniveau und sollte den Topspin auf mindestens einer Seite lernen (Noppe auf der anderen wäre dann eine Option, und die gibt es ja wohl auch in dünneren Schwammstärken). Ob jetzt ein Kreisklassespieler mit unorthodoxem System, der von Anfang an nichts anderes gelernt hat und auch nicht die Ambition hat, sich nochmal deutlich zu verbessern, sein System umstellen und neue Schläge lernen muss, ist da eine andere Frage, aber in diesem Fall kann man (wenn nicht Noppe) doch auch einen Sriver in max statt einen Rasanter in 1.7 spielen. Jetzt erkläre mir bitte, was daran Unsinn ist.

Zitat:
Zitat von Silver Beitrag anzeigen
Ich spiele am liebsten Beläge im Bereich von 1;7 bis 1,8, damit spüre ich mein Holz, den Anschlag und kann alle Schläge (auch Topspins) besser kontrollieren. Den Rest, Dynamik, Spin usw., müssen mein Körper und meine Technik erledigen. Ich mag es nicht, wenn das Material zu viel davon übernimmt.
Sehe ich genauso, weshalb ich auf der Vorhand mit einem Chinabelag spiele. Als weniger extreme Variante gäbe es auch noch Hybride. Was jetzt der Vorteil von einem dynamischen ESN-Belag, der in 1.7mm gespielt wird, um ebendiese Dynamik zu bekämpfen, gegenüber einem Chinesen oder Hybriden sein sollte, erschließt sich mir nicht. Die Nachteile dagegen sollten auf der Hand liegen.

Zitat:
Zitat von understatement Beitrag anzeigen
Hi,

ich für meinen Teil kann nur sagen, habe früher immer Vh 1.8 und Rh 1.5 gespielt...., seit ein paar Jahren jedoch spiele ich Vh max und Rh 2.0 - max Beläge, dafür ein etwas langsameres Holz.
Ist echt Gewöhnungssache, kam früher nie mit dickeren Belägen zurecht, aber seitdem ich dickere Beläge spiele und mich daran gewöhnt habe, ist mein Spie auch besser geworden.
Den heutigen Kids werden ja meist nach kürzester Zeit auch schon min 2.0 Beläge verpasst 45 Grad härte auswärts...., weil sich durch den Plastikball finde ich das Spielsystem schon deutlich verändert hat.....
Letztendlich muss aber jeder es für sich selber ausprobieren und schauen was ihm taugt....
Schön, dass es mal einer sagt.

Zitat:
Zitat von EvilScientist Beitrag anzeigen
Und die Defensivspieler sollen dann auch alle mit 2mm-Belägen antreten?
Unterschnitt kann man nach wie vor mit dünneren Belägen besser erzeugen. Alle Regeländerungen der letzten Jahre gingen zu Lasten der Defensivspieler und jetzt wird auch noch die Belagauswahl immer kleiner.
Kann man wirklich mit dünnen Belägen mehr Unterschnitt erzeugen? Und warum ist das so? Ich habe immer das Gegenteil empfunden, bin aber auch kein Abwehrspieler. Wenn das so ist, sind zumindest für Abwehrspieler dünnere Schwämme nicht nur auf der Noppenseite doch sinnvoll.

Ich bleibe dabei, für die meisten Leute ist max oder wenigstens 2.0 das Richtige. Allerdings gibt es auch Spielsysteme, in denen dünnere Schwämme sinnvoll sein können. Beispiel Abwehrspieler: von denen gibt es immer weniger und die, die es gibt, greifen immer häufiger mit dem NI-Belag normal an, wodurch der dünnere Schwamm nur noch auf der Noppenseite rechtzufertigen ist. Es ist also nicht mehr sinnvoll, seine High-End-Beläge mit dünnen Schwämmen zu produzieren, wenn das schon 20 andere Marken machen. Es wird aber sicher ein paar Marken wie Tibhar oder andro geben, die diese Nische dann langfristig ausfüllen. Ich sehe das auch nicht als etwas schlechtes für die Betroffenen. Egal, was für einen Belag man sucht, es gibt eigentlich von fast jeder Marke etwas passendes. Wenn man die Schwammstärke als ein Ausschlusskriterium verwenden kann, um gleich mal 80% der Beläge auszusortieren, ist das doch toll, dass es zu wenig Beläge gibt, ist in der heutigen Zeit jedenfalls kein Problem
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