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Alt 02.02.2023, 01:09
Miron Keuler Miron Keuler ist offline
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AW: Das Ende der dünnen Schwammstärken? Oder die Wiedergeburt?

Um aber mal auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Ich denke, dass das, was wir gerade sehen, nicht das Ende der dünnen Schwammstärken ist. Aber eine Wiedergeburt sehe ich auch nicht kommen. Es ist nun mal so, dass im modernen Spiel für die meisten Spielsysteme dickere Schwämme mehr Vorteile bringen als früher. Das liegt an:

40mm statt 38mm

Plastik statt Zelluloid

der größeren Physis der Profis und dem schnelleren, aggressiveren Spiel, das sich die Leute in den unteren Ligen abschauen

der Weiterentwicklung der Technik, wodurch Leute heute mit gleichem Training und Physis härter schlagen können als früher

Somit kaufen immer weniger Leute geringere Schwammstärken und es ist für die Firmen nicht mehr profitabel, sie überhaupt herzustellen. Also fängt eine Firma nach der anderen an, sie aus den Regalen zu nehmen. Dadurch werden aber die Beläge, die es noch mit dünnen Schwämmen gibt, von den Leuten, die sie brauchen, immer mehr nachgefragt. Wenn genug Firmen ihre Beläge nur noch dick anbieten, werden die Beläge der Firmen, die sie noch in dünn anbieten, so stark nachgefragt, dass sie auf einmal wieder profitabel sind. Die verbliebenen Firmen werden ihre Beläge also weiterhin in dünnen Schwammstärken anbieten. Das ist denke ich, was wir jetzt bei andro und Tibhar sehen. Übrigens bieten Nittaku, Xiom, Donic und Victas auch einen Großteil ihrer Beläge nach wie vor in Schwammstärken von 1.8mm und geringer an. Diese Firmen werden das auch weiterhin tun, so lange die Beläge nachgefragt werden und auch wenn der Trend in Richtung dicker Schwämmen geht, wird es sicher nach wie vor genug in dieser Hinsicht unorthodoxe Spieler geben, sodass wenigstens 1-2 Marken ihr Sortiment auch mit dünnen Schwämmen anbieten. Und das sollte doch genug sein. Ich selbst hätte jedenfalls gar kein Problem damit, meinen gesamten Schläge mit Material von nur einer Marke zusammenzustellen, vieles doppelt sich einfach nur.
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