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Alt 06.02.2023, 22:06
MrBurns MrBurns ist offline
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AW: WTT Youth Series 2023

Zitat:
Zitat von masl83 Beitrag anzeigen
Ich rate jedem mal in pingpongprause reinzuhören, ich weiss leider nicht mehr sicher ob es die Folge 32 war, und die Etnwicklung deutscher Jugendspieler. Es ist mittlerweile durchaus nicht unüblich, dass die Entwcklung der deutschen Spieler in den jugen Jahr hinterherhinkt, und sie dann aber zwischen 19-25 massiv aufholen und vorbeiziehen. Ich finde man sollte das Ganze nicht zu sehr schwarz malen, Tischtennis Deutschland wird auf absehbare Zeit nur wenige Spitzenspieler in den Jugendklassen haben, aber danach machen sie bisher einen extrem guten Job.
Ich muss hier noch einmal reingrätschen, weil ich diesen Blödsinn einfach nicht mehr hören oder lesen kann. Tut mir leid, das so deutlich zu sagen, aber das ist nichts anderes als eine Schutzbehauptung der verantwortlichen Personen!

Dang Qiu und übrigens auch Kilian Ort sind in ihrer Jugendkarriere Mannschaftseuropameister gewesen (2011), im Vorjahr erreichten sie den dritten Platz. Dang war bei den Schülern 2010 im Halbfinale und konnte auch 2011 im Doppel Gold gewinnen. Auch bei den U18 erreichten sie mit der Mannschaft Bronzeplatzierungen. Bei der WM gelangen keine Medaillengewinne, aber sie waren dabei (dürfte für Jahre undenkbar sein für Deutschland). Und Benedikt Duda stand bei einer Jugend WM sogar einmal im Viertelfinale (Einzel und Doppel), dazu kommen noch einige Medaillengewinne im U18 Bereich.
Auch ein Patrick Franziska hat im Jugendbereich schon abgeliefert, Dimitrij und Timo natürlich sowieso, der vielbesprochene Kay Stumper ebenfalls.

Davon ist doch die jetzige Generation der Jungen Lichtjahre entfernt! Natürlich haben sich einige der oben aufgezählten Spieler später noch besser entwickelt, aber man kann doch nicht behaupten, dass die erst ab Anfang 20 irgendwas gewonnen hätten. Bei den Jungs aktuell ist man doch froh, wenn die mal bei einem WTT-Turnier aus der Gruppe kommen und bei der EM gegen Litauen gewinnen. Und da reden wir noch nicht einmal von Vergleichen mit asiatischen Nachwuchstalenten. Ich gehöre ja auch zu den Kritikern von Wolf11, aber da legt er nun einmal seinen Finger völlig zurecht in die Wunde: Wir sind nicht einmal annähernd konkurrenzfähig, selbst als Sparringspartner ungeeignet.

Und anstatt dann ehrlich zu sagen, dass die aktuellen Ergebnisse nicht unseren Ansprüchen genügen und wir Lösungen suchen, rettet man sich mit der Behauptung, dass deutsche Spieler ja immer erst später besser würden. Das spricht nicht für ausgeprägte Reflektions- und Kritikfähigkeit, sondern für den Versuch ein Narrativ aufzubauen, das den eigenen Job sichert. Voran kommen wir so sicher nicht.
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wasser? nein danke. fische lieben sich darin.
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