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Alt 22.11.2004, 16:04
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AW: 2. Bundesliga Damen Süd - Vorschau 04/05

Aus dem Schwabacher Tagblatt

Röthenbach unterlag Schwabhausen 3:6
Tischtennis-Frauen ohne Feuer

RÖTHENBACH — Das Ambiente stimmte am Samstag in der Schwarzachhalle zu Röthenbach/St. Wolfgang. Die hatte sich eine Woche vor dem Auftritt der vereinigten Männerchöre Röthenbach&Wendelstein mit einem neuen Aufgang herausgeputzt. Richtig Musik war auch anschließend im Spiel, als zwei Frauen-Quartetts aufeinander trafen.
Bei allen acht „stimmte“ die Leistung — kein Wunder, schließlich fand die Auseinandersetzung auf beachtlichem Niveau statt. Nur gesungen haben sie nicht, sondern Tischtennis gespielt und das in der Zweiten Liga. Den Ton gaben am Ende die Zelluloidartistinnen des TSV Schwabhausen an, die nach über zwei Stunden einen 6:3-Erfolg feiern konnten. Schade für den TTC Femont Röthenbach, dessen Aussichten auf den zweiten Tabellenplatz damit drastisch gesunken sind.
Den Ausschlag in einer Partie mit hohem Unterhaltungswert dürfte die größere mannschaftliche Geschlossenheit des oberbayerischen Ensembles gegeben haben. Schwabhausen reiste mit einem stimmgewaltigen Anhang sowie einer prominenten Ersatzspielerin ins Frankenland. Cornelia Böttcher, Nationalspielerin früherer Jahre und trotz starker Bilanz im bisherigen Saisonverlauf dieses Mal nicht eingesetzt, ließ es sich nicht nehmen, ihre Teamkolleginnen zu unterstützen.
Ein Verhalten, an dem sich Röthenbachs Dauerverletzte, Angelina Gürz, durchaus ein Beispiel nehmen könnte. Für Gürz, die erneut kurzfristig absagte, rückte Sandra Peter ins Aufgebot. Und dennoch ließ sich die Begegnung für die Fränkinnen sehr gut an. Zwei starke Doppel sorgten für eine überraschende 2:0-Führung. Hoffnungen kamen auf.
Aber die Einzel: Eine erste Enttäuschung war die Niederlage von Jelena Gajic gegen Katharina Schneider. Die Röthenbacher Spitzenspielerin läuft ihrer Bestform derzeit weit hinterher. Zu passiv und ohne Variationen im Spiel musste sie sich in vier Sätzen geschlagen geben. Da am Nebentisch auch Svenja David trotz beachtlicher Leistung der Tschechin Jana Dobesova unterlag, war der Vorsprung rasch dahin. „Wir haben keine klare Nummer eins im Team“, analysierte Ehemann und Trainer Franz David.
Das hintere Paarkreuz mit Sandra Peter und Jessika Weikert musste es also für Röthenbach richten. Letztere sollte auf Grund ihrer technischen Möglichkeiten eine „Bank“ sein. Doch Weikert ist alles andere als stabil. Nach großartigen Leistungen gegen Darmstadt zeigte sie gegen Schwabhausen wieder ihr anderes Gesicht. Wenn es wie am Samstag nicht läuft, ist sie kaum in der Lage, sich zu überwinden und ein Spiel noch aus dem Feuer zu reißen.
Sandra Peter zeigt zwar immer, was sie kann, doch ihre spielerischen Fähigkeiten sind nun einmal begrenzt. So ging auch das hintere Paarkreuz leer aus. 2:4 — die Entscheidung. Für Ergebniskosmetik sorgte nur Svenja David, der einzige Röthenbacher Einzelpunkt gelang. Wolfgang Winkel
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