Zitat:
Zitat von mithardemb
Allerdings ist der Eigennutz durchaus auch bei der SPD verbreitet wie man bei der letzten Bundestagswahl und der Reaktion auf Laschets Versuchen eine Regierungsmehrheit zu bekommen sehen konnte.
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Ja, korrekt. Es geht um Macht, alle anderen "Argumente" sind vorgeschoben.
Zitat:
Zitat von Schnix
Du weichst aus. Warum konnte dann die SPD-Führung sich vor zwei Jahren mit genau so einem Brustton der Überzeugung gegenüber der CDU/CSU positionieren und ihr jegliche Ambition auf das Kanzleramt absprechen?
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Unbeabsichtigt. S. o., von der Argumentation habe ich auch bei der SPD nicht viel gehalten. Die Regeln sind die Regeln.
Zitat:
Zitat von Schnix
Und dass die Schnittmengen mit den übrigen Wahlverlierern größer sind, stimmt auch nur halb. Die Führung um Giffey und Co. soll sehr wohl eher einer Koalition der Mitte zugetan sein, wird aber von einigen linkslastigen Ortsvereinen vor sich hergetrieben.
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Bitte zwischen Wählern und SPD-Führung unterscheiden. Ich glaube nicht, dass viele SPD-Wähler einen CDU-Bürgermeister sehen wollen. Siehe auch die oben von mithardemb angesprochen beliebtesten Koalitionen. Wobei das auch nur eine untergeordnete Rolle spielen kann. Die Wähler wählen nun mal Parteien und nicht Koalitionen. Wenn eine Partei vor der Wahl keine Koalition mit einer anderen Partei ausschließt, dann ist das immer eine Option, egal ob "beliebt".