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Zitat von appelgrenfan
Man tut so als seien alles noch Vereine, die aus eigener finanzieller Kraft ihren Betrieb stemmen, dabei sind es längst profitorientierte Unternehmen, hinter denen finanzkräftige Investoren stehen. Dazu hat man sich vom US-Profisport inspirieren lassen, von dort aber nur die Teile übernommen, die man haben wollte.
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Da sind die sog. Fans aber selbst schuld dran!
Ich sag zu jedem Fußballfan gleich welcher Colour: "Ihr seid kein Fan eines Fußballvereins sondern Fan eines austauschbaren Wirtschaftsunternehmens" - zumindest wenn es um den Profisport geht.
Da ist Tischtennis ein Stück weit ehrlicher auch wenn hier Geld im Spiel ist und natürlich Sponsoren nötig sind.
Als Fan hat man im Tischtennis noch das Gefühl sich einbringen zu können und kann es auch aktiv wenn man möchte.
Ulm stellt für dieses Gleichgewicht einen gewaltiger Störfaktor dar.
Man sieht es am Damenfußball. Deren 1. Bundesliga wird mittlerweile dominiert von Ablegern aus dem Herrenfußball.
In den USA ist man in dieser Hinsicht ehrlich, da geht es um Geld, da wechseln die Franchises auch gerne mal in andere Städte. es sind glasklar Unternehmen. Es gibt keinen Ab- und Aufstieg (was für mich einen großen Reiz hat und viel ausmacht). Allerdings scheinen die US-Amerikaner in dieser Hinsicht noch einfacher gestrickt zu sein als manche dt. Fußballfans. Mir jedenfalls ist es unerklärlich wie man sich einer Firma dermaßen hingegen kann wie es manche tun. Da wird das ganze Geld in den Verein gesteckt nur damit sich deren Spieler den zehnten Ferrari leisten können bzw. den Verein wechseln sobald anderswo mehr zu verdienen ist. Das hat Auswüchse, da konnte vermutlich nicht einmal die kath. Kirche in der Vergangenheit mithalten was die Geldscheffelei betrifft...
Aber gut, dass alles ist ein anderes Thema...