Zitat:
Zitat von Schäng
...the trend is your friend
Seid Jahren:
Abwärtstrend...
Folge:
WIR Aktiven (oder zumindest zu viele davon) reden uns selbst kaputt.
Denn: Hüte Deine Gedanken, es werden Worte. Hüte Deine Worte, es werden Gefühle. Hüte Deine Gefühle, es werden Taten. Hüte Deine Taten, es wird Dein Charakter. Kurz: "Mist kommt zu Mist." Oder: Andersherum.
Irgendwann glaubt(e) der Letzte schon daran das TT vor dem Aus ist. Totale Szenarien werden verherrlicht und gelebt. Klar kommen dann die Leute ich nenne es mal anlassbezogen aufs Trittfahrerbrett und hören mit auf.
Modell:
Aufwärtstrend...
Folge:
Begeisterung führt zu Begeisterung zu noch mehr Aufwärtstrend.
Mal ehrlich:
Ich bin jetzt 42 Jahre, spiele seit 13. Lebensjahr PingPong.
Früher war in Vereinen, Turnieren etc. was los. Das zog andere andere an, auch Passive zum Zuschauen.
Und dann fing der Trend an, kann garnicht sagen wann. Es begann mit Turnieren - immer dieselben (meist favorisierten) Verdächtigen. Der Rest kam nicht mehr allzuoft. Dann fing das Gerede an, der Abwärtstrend wurde ja schon herbeigeschworen. Den Nachwuchsspielern wurde in passenden Herren-Teams kein Platz gegeben, die alten Haudegen wollten zusammenbleiben.Das ist mindestens mal 15 Jahre plus her. Die Ansteckungsgefahr begann.
Seid Jahren bekommen unsere Jugendliche direkt mit was überall los ist und dann sollen die bei der Stange bleiben? Es sind wir selbst hauptsächlich, nicht die Rahmenbedingungen, WIR machen den Sport kaputt und nur wir können das ändern. Wo ist denn mal bitte sowas wie Aufbruchstimmung wie beispielsweise in Vereinen wie Mersch Pattern?! Kleine Oasen gibt es noch, ist das nicht unfassbar? Es geht, wenn man will. Wenn nicht, geht es weiter so.
Dann noch n Motto:
Den heißesten kannste am schnellsten den Stecker ziehen.
Bsp.: Da haste motivierte Vorreiter die alles organisieren und regeln. Selbst immer dieselben die Tische auf- und abbauen. Die haben aufgehört weil Wayne. Wayne interessiert? Die fehlen jetzt. Man will nur noch spielen so lange es geht und keine Verantwortung und schon garnicht gute Stimmung verbreiten.
Es fängt alles in uns selbst an. Das ist die einzige Analyse die wirklich zählt.
Gründe findet man immer gegen etwas wie Kilometer, Verpflichtung, Plastikball und alles drum rum.
In Firmen in denen das mies läuft überlegt man sich eine VerhaltensREGEL an die sich zu richten ist. Wenn man sich dann an die eigene Nase packt kann hier auch wieder richtig doll was positiv explodieren. Zuerst sollte sich jeder bewusst machen was er so über seinen Sport JEDEM erzählt, ob es wirklich so schlimm ist. Vielleicht ist es dann auf einmal ja doch wieder geil und geil kommt zu geil kommt zu Jugendtraining... Aber wer über Jahre fett zugenommen hat und jetzt abnehmen will muss gesund langsam machen mit allem drum und dran. Das Mindset ändern geht fix. Der Rest braucht Jahre um in Reihe zu kommen. Wo ein Wille ist ein Weg....
Fang ALLE einfach an das Gute, die Begeisterung für unsere Sport auszupacken und erzählt jedem der rumheult "ich habe voll Bock, ich greife an" und gebt nicht andauernd Recht. Wenn WIR genug solcher Bazillen verteilen kann der Anfang kommen.
Könnte da jetzt tausend Stunden drüber sanieren wie jeder aber ich denke, das ist der Kern. Vergangenheit ist Vergangenheit. Die visionäre Zukunft fehlt, ein erlebbares, fühlbares Ziel. Lasst und endlich alle wieder positiv invizieren. Sonst kann keiner Versprechen das Gelaber, Suchen nach Gründen, Finden von Ausreden/Erklärungen, enttäuscht sein von Funktionären, etc. pp. dauerhaft zu ertragen.
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Ein guter Beitrag
"Der Fisch stinkt vom Kopf her"
Es fängt ja schon damit an, dass bei uns im Verein keiner Vorstandsarbeit mehr machen möchte. Falls sich dann doch Jemand findet, dann tut er es ungerne und mit keiner Motivation. Wieso soll man in der heutigen Zeit seine teure Freizeit in einer Arbeit reinsetzen, die kein Spaß macht und dazu noch nichtmal bezahlt wird.
Es ist leider eine katastrophale Entwicklung, das etwa 50 % der Vereine im Kreis (
https://wttv.click-tt.de/cgi-bin/Web...derations=WTTV ) überhaupt keine Nachwuchsarbeit mehr betreiben. Da ist das Ende für unsere Sportart vorprogrammiert. Diese Vereine müssten dazu gebracht werden, neidisch auf andere aktive Vereine zu werden, die viele Jugendliche im Einsatz haben.
Die Situation der neuen Kinder hat sich aber seit Corona bei uns und in den anderen Vereinen zugespitzt, die Eltern wollen, dass Ihre Kinder eine neue Sportart treiben. Während Corona haben viele die Freude am Tischtennis spielen gelernt. Leider haben manche Vereine bei uns in der näheren Umgebung leider gar keine Jugendmannschaften mehr. Zusätzlich gibt es bei uns im Umkreis auch keine anderen Tischtennisvereine, die die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad selber erreichen können.
Fakt ist: Vereine die Jugendarbeit betreiben, investieren viel Zeit und Geld und haben natürlich alle das gleiche Ziel ihren Erwachsenenbereich durch neue und junge Spieler zu sichern bzw. weiterzuentwickeln. Leider ist es auch, dass dem Tischtennissport viele junge Spieler verloren gehen, weil Sie den Sprung vom Jugend Tischtennis ins Erwachsenen Tischtennis nicht schaffen. Es gibt natürlich zahlreiche Gründe, warum viele nach der Jugend aufhören. Beispielsweise Studium, Beruf, andere Hobbys usw. Schüler und Jugendliche müssen deshalb frühzeitig ausreichend Erfahrung sammeln und besser reinwachsen in das Erwachsenen Tischtennis.
Jugendarbeit ist immer eine Investition seitens des Vereins, dazu gehören eben auch Trainerhonorare, Bälle bzw. Materialien oder Wochenendkurse bzw. Veranstaltungen. Ein Verein der nichts macht außer nur die Halle zu öffnen und vielleicht eine Vereinsmeisterschaft im Jahr wird es in Zukunft schwer haben neue Mitglieder zu finden.
Schade finde ich aber die geringe Bereitschaft der Herren im Verein, sich mehr für die Jugend einzusetzen, es sind leider fast immer dieselben und nur eine Handvoll die betreuen oder sogar beim Training mithelfen. Da würde ich mehr Unterstützung wünschen, die vielleicht zukünftigen Teamkameraden mit Ihren Wissen und Spielerfahrung zu helfen.
Meiner Meinung nach sollte man den Idealisten soweit wie möglich unter die Arme greifen, sodass Sie nicht nur Alleinkämpfer sind und irgendwann dann die Motivation/Energie verloren geht und das ganze Kartenhaus zusammenbricht. Die Lasten in dieser Krise müssen gerecht verteilt werden.
Thanh Cao Nguyen
Jugendwart
TTC-Benrath
www.ttc-benrath.de