Das Hinspiel gewann Neu-Ulm 3:2, das Rückspiel gewann Düsseldorf 3:2.
Im Rückspiel endeten vier Spiele im Entscheidungssatz, zwei gewann Neu-Ulm, zwei Düsseldorf. Aber die Entscheidungssätze wurden nicht bis 11 Punkte gespielt, sondern im Verkürzungswahn und um künstliche Spannungsmomente herzustellen nur bis 6 Punkte.
Diese Entscheidungssätze endeten 6:4, 6:5, 4:6 und 3:6. Man wurde vieler toller Ballwechsel beraubt, die man bis 11 Punkte noch hätte erleben können. Außerdem hätte man bis 11 sehen können, ob sich unter diesen gleichwertigen Spielern nicht doch welche hätten bis 11 Punkte absetzen können. So hatte es etwas von Stein, Schere, Papier (Schnick, Schnack, Schnuck).
Nachdem man im Hin- und Rückspiel zwei absolut gleichwertige Mannschaften gesehen hat, wollte man dieses Spiel dann in einem Golden Match mit dem Charakter eines Elfmeterschießens entscheiden. Wenn es schon kein drittes entscheidendes Spiel um den Finaleinzug geht, hätte man in diesem verkürzten Best of 3 Aufeinandertreffen, bei welchem jeder Spieler nur ein Einzel spielt, auf drei Sätze spielen können. Aber nein, nicht einmal das, die DTTB-Wettspielordnung und ITTF-Regeln geben das zwar nicht her, aber jeder Spieler sollte nur einen einzigen Satz spielen. Wieder einmal eine Entwertung dieser Entscheidungsspiele und eine künstliche Spannungserzeugung, die in dieser Form für viele Tischtennisspieler nicht nachvollziehbar sind.
Und das bedeutete, dass ein Aufeinandertreffen dieser großartigen Spieler der beiden Mannschaften nach einem 3:2 Hinspiel und einem 2:3 Rückspiel, letztendlich durch zwei Sätze entschieden wurden, die 13:11 und 11:8 endeten.
Vielleicht sollte man das nächste Mal würfeln oder Streichhölzer ziehen, das geht noch schneller.