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Alt 27.02.2023, 20:13
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Medienkritik: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"

Zitat:
Zitat von Danielson Beitrag anzeigen
"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing".

So erging es Minnesänger im Mittelalter, wenn sie von Hof zu Hof zogen und sich mit ihren Liedern dem jeweiligen Hof gegenüber gefällig zeigen wollten.

So wurde im Forum öfters der Vorwurf erhoben, insbesondere als Angela Merkel regierte, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Art PR-Anstalt der Regierung sei.

Politisch neutrale User gibt es meiner Ansicht nach am Stammtisch nicht. Jeder steht irgendwo und blickt mit anderen anderen Augen auf aktuelle Entwicklungen. Und das ist dann auch gut so, wenn es zum Austausch verschiedener Sichtweisen kommt. Von daher würde es mich freuen, wenn User hier Beiträge einstellen würden, die meine Ansichten nicht teilen. Und gleich auf meinen ersten Beitrag reagieren würden, in dem ich mich mit dem politischen Aktivisten Julian Reichelt auseinandersetzen will. Als einen Journalisten mag ich ihn nicht bezeichnen. Denn sein journalistischer Habitus ist nur ein Deckmantel für politischen Aktivismus.

https://www.ardmediathek.de/video/za...DRhYjNjNWI3YWY

So geht aus der oben verlinkten Berichterstattung hervor, dass Reichelt in seinen YouTube-Sendungen vorwiegend die Grünen kritisiert und Kritik gegenüber der AfD nur selten vorkommt. Schließlich schaut und hört sich ein Großteil der AfD-Anhänger seine Polit-Show an.

Finanziert wird die werbefreie Sendung von Medienunternehmer Frank Gotthard, Ehrendvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrates, dessen Agenda, ein Kulturkampf gegen grün-liberale Politik, Reichelt unterstützt.
Pressefreiheit bedeutet, dass einige, wenige Superreiche ihre Meinung verbreiten dürfen.

Etwas anders gelagert sind die ÖR, die stets den Landesfürsten (MP's) zugeneigt sind, die im mächtigen Verwaltungsrat sitzen.

Zu letzterem empfehle ich das aktuelle Video von Prof Dr. Christian Rieck.

Dass Reichelt einen vermögenden Investor hat und dadurch die CDU pusht ist bekannt. Genauso wie die Verlage, die über verschachtelte Beiteiligungsmodelle mehr oder minder der SPD gehören.

Dazu kommt noch bei allen Verlagen die Abhängigkeit von den großen Anzeigenkunden. Deswegen gewinnen auch in den Autozeitungen so gut wie immer diejenigen die Vergleichstests, die die meisten Anzeigen schalten.

Das ist aber jetzt nicht neu. Ein gebildeter Mensch weiß das und das ist gefühlt seit 100 Jahren so.
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