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Alt 03.03.2023, 04:29
Noppenzar Noppenzar ist offline
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Zitat:
Zitat von Danielson Beitrag anzeigen
Du spielst dich hier als Moralist auf? Gefühlt spottest du in jedem Beitrag über Politiker*innen, die eine Politik vertreten, die du ablehnst. Dabei vergreifst du dich recht oft im Ton. Du schämst dich dann auch nicht weiter, wenn du Artikel des Politik-Aktivisten Julian Reichelt verlinkst, dessen Team und er selten differenziert und genau über Unternehmenspleiten berichten, sondern nach einem Schema in der Berichterstattung vorgehen: auf der einen Seite wird der arme Unternehmer oder die arme Unternehmerin portraitiert, auf der anderen Seite wird die Politik gebrandmarkt, die die Pleite des Betriebs angeblich verschuldet hat. Alles, was nicht in dieses Schema passt, wird auch nicht weiter thematisiert. Armes Deutschland.

Zu Kinderbüchern. Viele werden nach einem Schema geschrieben, wie dem hier: das arme Waisenkind, das in eine fremde Welt gerät und sich in dieser gegen das Böse bewähren muss. Als Kind habe ich das Sujet gehasst - und auch als Erwachsener fremdle ich damit. Die Kinder mögen aber die klare Aufteilung: auf der einen Seite der arme kleine Junge, auf der anderen Seite das Böse. Auch Kästner bedient sich dieses Schemas. Mit Nietzsches oder Heines Spott über die gutbürgerliche Gesellschaft wirst du Heranwachsende unter G8-Bedingungen nicht für hohe Literatur gewinnen können.

Wenn das Böse in den Kinderbüchern wenigstens gut dargestellt wird, ist das wenigstens noch erträglich.

Über Habecks Kinderbuchliteratur will ich mich nicht äußern. Die eine Zusammenfassung, die Petar hier eingestellt hat (und die er nicht erfunden hat ), schreckt mich ab, mich damit ernsthaft auseinanderzusetzen. Aber vielleicht hat Habeck ja doch das eine oder andere gut beschrieben. Es gibt schlimmere Publikationen, über die man sich Tag für Tag aufregen könnte, wie schlecht recherchierte Bildzeitungsartikel oder Pleiteticker-Berichte.
Es gab schonmal einen "Autor" in Deutschland, der seine Visionen, wirr verpackt, dem Volk literarisch näher bringen wollte. Wie das Ganze ausging ist ja bekannt...

Ich halte Habeck für extrem gefährlich. Am Zeitgeist gemessen ähnlich "smart", so nennt man das ja heute, wie der österreichische Kunstmaler, ähnlich ungebildet und ahnungslos und dazu ebenfalls ein Überzeugungstäter, der seine Vorstellung wie die Welt auszusehen hat ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen möchte.

Das chinesische Modell, das hat er ja bei Precht herausposaunt, gefällt ihm ja ausgesprochen gut.

Der Unterschied zu damals ist halt, dass man heute nicht mehr mit der Pistole agieren muss, die Technik macht es viel einfacher.
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