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Alt 07.03.2023, 09:12
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Frei statt Bayern Frei statt Bayern ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Wenn Märchen auf Studie trifft:

++ McKinsey-Studie zeigt, was auf uns zukommt ++

Ganze Generationen leben in Deutschland, ohne je auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwendet zu haben, wie die Welt ohne gesicherte Stromversorgung aussehen würde. Dieses Gar-nicht-anders-kennen wird mit Säusel-Phrasen in bester *Wir schaffen das*-Manier untermauert. Und von nichts sonst.

Sobald mal eine Studie mit erhobenen, statt politisch beschlossenen Daten ans Licht kommt, sieht die Lage plötzlich gar nicht mehr so rosig aus. So zeichnet die jüngste McKinsey-Studie zur Energiesicherheit ein frappierend anderes Bild als der noch im Januar vom Bundeskabinett abgestimmte Bericht *Versorgungssicherheit Strom*:

Schon bis 2025 klafft eine Versorgungslücke von vier Gigawatt. Bis 2030 sind es 30 Gigawatt. Die Folgen sind für Industrie und Menschen katastrophal: Stromengpässe von bis zu 21 Stunden. 21 Stunden! Dazu muss man wissen, dass viele Anlagen z. B. in der Schwerindustrie darauf angewiesen sind, dass der Strom nicht einmal für Sekunden ausfällt.

Die Prognose kommt nicht aus der Glaskugel, sondern von ausgewiesenen Experten. McKinsey bewertet die laut US-Presse *dümmste Energiepolitik der Welt* seit 2012 halbjährlich anhand harter Fakten.

Anders als die Bundesregierung, hat das Beratungsunternehmen kein Interesse an einer geschönten Bestandsaufnahme. Wenn sich die Kunden von McKinsey Märchen anhören wollen, kriegen sie die ja täglich gratis von Habeck.

Mit Dritte-Welt-Tipps wie dessen *waschen, wenn der Wind weht* wird das Problem nicht gelöst. Wer auch nur eine leise Ahnung von den drohenden Konsequenzen der Ampel-Energiepolitik hat, weiß sofort: Allein dass solche Ratschläge gegeben werden, ist ein Alarmsignal. Die Problemlösung wurde zugunsten von Durchhalte- und Verzichtsparolen völlig aufgegeben.

Wenn es nach den Grünen geht, ist der Zug *Wohlstand* abgefahren. Es geht darum, zu retten, was noch zu retten ist, bevor die letzten Selbstverständlichkeiten einer Wohlstandsgesellschaft veräußert werden.

Wehe uns, wenn wir es nicht schaffen! Denn was passiert mit einer Gesellschaft, die stets so viel Strom hatte, wie sie wollte, wenn plötzlich die Lichter ausgehen? Wir wollen es uns nicht ausmalen, aber wir tun alles dafür, dass es nur ein theoretisches Szenario bleibt.

Zu lesen auf der FB Seite von Dr. Martin Vincentz

https://dubisthalle.de/mckinsey-stud...als-produziert
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben!

Geändert von Frei statt Bayern (07.03.2023 um 09:29 Uhr)
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