Grundsätzlich hat eine Mannschaft mit Platz 1 oder 2 gezeigt, dass sie besser als der Durchschnitt in der Liga ist. Dass für solche Teams die Möglichkeit eines Aufstiegs besteht, halte ich für positiv - sportlicher Wettbewerb ist ja immer ein sich messen mit den anderen, und am interessantesten ist das (für die meisten), wenn man auf etwa gleich starke Gegner trifft; alles gewinnen wird irgendwann langweilig (nicht für alle

), alles verlieren ist auch nicht toll.
Ausgehend von diesem Standpunkt aus würde ich sagen, dass man einen Aufstieg auf jeden Fall wahrnehmen sollte; auch ein bisschen aus Fairness den anderen Mannschaften in der Liga gegenüber, von denen vielleicht im nächsten Jahr gerne einer aufsteigen und nicht hinter dem ewigen Zweitplatzierten festhängen will.
Man sollte das bestimmt vorher im Team klären, damit alle einigermaßen an einem Strang ziehen. Die 3 von fastest angesprochenen Punkte sehe ich genauso; bei einem Wechsel von KL3 in KL2 vermute ich aber keine größeren strukturellen Änderungen (weitere Fahrten, andere Heimspieltage etc.). Ergänzen würde ich vielleicht noch die Verfügbarkeit von Ersatzspielern in der höheren Klasse (Angst immer einen auf die Mütze zu kriegen, ungünstigere Termine...). Generell würde ich hoffen, dass ein erwachsener Mensch es aushält, beim Freizeitsport mal eine 5:15 Bilanz statt andauernd 15:5 zu spielen.
Persönlich finde ich es immer gut, auch mal gegen andere Vereine/Leute zu spielen. Eventuell ist man im Jahr drauf eh wieder in der angestammten Klasse.

Wir sind einmal "aus Versehen" in die (damals) Landesliga aufgestiegen; haben zwar oben nur einen Punkt geholt, aber es hat uns allen trotzdem Riesenspaß gemacht und war nochmal eine ganz andere Motivation.