Einzelnen Beitrag anzeigen
  #11  
Alt 29.03.2023, 14:27
Benutzerbild von Wolf11
Wolf11 Wolf11 ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 19.08.2021
Ort: Mannheim
Beiträge: 3.868
Wolf11 befindet sich auf einem absteigenden Ast (Renommeepunkte nur noch im Bereich +10)
AW: IOC will RUS/BLR-Sportler wieder starten lassen - TT?

@appelgrenfan

Erzähl das mal mit der Pseudologik einer Marija Lassitskiene oder anderen russischen Sportlern, die nur ihren Sport machen wollen und nichts, aber auch gar nichts persönlich mit dem russischen Angriffskrieg zu tun haben, sondern nur das Pech haben, im gleichen Land wie der Aggressor geboren worden zu sein und die sich dann auch noch die persönliche beleidigenden Tiraden einer Frau Mehutsich anhören müssen, die jahrelang gegen sie verloren hat.

Im übrigen finde ich die Diktion deines Postings insofern etwas befremdlich, weil sie suggeriert, dass ich mir meine eigene Meinung zu dieser Frage nicht selbst bilden könnte, sondern mich da nach Argumenten des IOC richten würde.

ich würde ja auch niemals behaupten, dass Du "auf die Pseudo-Logik unserer Politiker" hereinfallen würdest.......

Glaub mir, appelgrenfan, so etwas ist einer guten Diskussion meistens nicht förderlich....... Ich hab mir jedenfalls meine Meinung dazu schon lange selbst gebildet, und auch schon lange, bevor sich nun auch das IOC endlich dazu geäußert hat

Viele russische Sportler-/innen wie beispielsweise auch die besagte Marija Lassitskiene haben sich schon seit geraumer Zeit dazu geäußert, dass sie bereit wären, unter neutraler Flagge zu starten, was mit Sicherheit nicht im Sinne des russischen IOC geschehen ist und was aufzeigt, was für diese Sportlerinnen und Sportler wichtig ist. Und genausowenig kann auch ein Putin daher dies alles für seine Propaganda nutzen.

Alles andere sind doch diese Statements, die sich genau dahinter verstecken, dass das ja alles Vertreter ihres Landes seien.

Und ja, ich bin der Meinung, dass es einem ukrainischen Sportler zugemutet werden kann, gegen einen russischen Sportler anzutreten, sofern der nicht persönlich am russischen Angriffskrieg beteiligt war oder ist..... Alles andere (Willst du einem ukrainischen Sportler zumuten, gegen einen Vertreter des Landes anzutreten, das deine Städte in Schutt und Asche legt, deine Kinder entführt und hunderte deiner Athletenkollegen getötet hat) ist doch wieder nur die gleiche Polemik, der sich so gerne unsere Politiker bedienen.... Mit diesen Maßstäben könntest Du bald den gesamten Sport ad acta legen..


Übrigens.......ich bin seit fast drei Jahrzehnten mit einer in der Ukraine geborenen Frau verheiratet und diese hat nach wie vor viele russische Freunde, selbstverständlich auch ein Jahr nach Beginn des russischen Ankriffskrieges, weil sie eben mit normalem Menschenverstand unterscheiden kann zwischen russischen Kriegsaggressoren und russischen Menschen an sich...


Mich nervt jedenfalls generell unsere westliche Überheblichkeit (nicht nur in dieser Frage), mit denen wir völlig unschuldige Menschen ausgrenzen wollen und sie auch diskriminieren

Geändert von Wolf11 (29.03.2023 um 14:55 Uhr)
Mit Zitat antworten