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Alt 03.04.2023, 14:56
tb177 tb177 ist offline
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AW: Butterfly Glayzer und Glayzer 09C

Krass, wie hier der G09C gebasht wird, obwohl ihn viele noch nicht gespielt haben. Ich spiele ihn testweise aktuell beidseitig auf einem Franziska Innerforce ZLC, und diese ganzen Aussagen hier, dass er quasi "wenig" Spin erzeugen würde, oder ganz klar anderen Belägen vor allem in Bezug auf Spin, unterlegen wäre, sind einfach nicht nachvollziehbar für mich.

Ich kann lediglich vermuten, dass er einigen doch zu Hart ist und er nicht richtig aktiviert wird. Ansonsten werden hier halt auch leider Äpfel mit Birnen verglichen. Der G09C will kein Vega X oder Konsorten sein, sonder eher ein Hybrid K3, Hybrid MK. Er will also nicht mit normalen Tensoren verglichen werden. Es wirkt als lassen sich einige vom doch für Butterfly geringen Preis blenden. Nur weil er 44,90€ kostet, ist er nicht weniger leistungsfähig. Der Rozena mit 34,90€ ist seit seiner Kostensenkung mit Sicherheit nicht auf einmal auf Sriver oder Roundell Niveau



Der Belag:

Der Belag hat ca 51 Grad europäische Skala, mein Exemplar in 2,1mm spielt sich aber weicher.
Der G09C ist wirklich SEHR griffig, bis hin zu klebrig, für einen Hybrid Belag. Er wird mit einer klebrigen Belagschutzfolie von Butterfly geliefert. In Relation zum Tibhar Hybrid K3 spielt er sich merklich leichter und minimal weicher, aber nicht "weich".


Hier mal meine subjektiven Ersteindrücke mit "sauberem / geraden Spiel", und moderner Technik.


Grundtempo:

Das Grundtempo ist gering, was aber logisch aufgrund des klebrigen/griffigen Effekts ist. Das Einkontern ist wie erwartet einfach aufgrund des bremsenden Effekts. Der Belag lässt aber merklich mehr Tempo frei, sobald man schneller gegen den Ball geht. Ich empfinde ihn ähnlich schnell zum Tibhar Hybrik K3 allerdings mit weicherem Touch.


Kurzlegen/Kontern/Blocken

ist IMMENS viel einfacher, als mit den klassischen Flummi-Belägen und auch einfacher als mit einem T05. Beim passiven Block nimmt der Belag viel Spin raus und tropft sicher ab, was natürlich für den Gegner ungefährlich ist oder auch mal ins Netz gehen kann. Geht man aber aktiv in die Blocks rein, übernimmt der Belag den Spin wunderbar und der Gegner bekommt erhebliche Problem (Schlägerkanten-Bälle lassen grüßen).

Aufschläge:

Bei den Aufschlägen muss gut aus dem Handgelenk beschleunigt werden, als auch beim Schieben ordentlich reingehackt werden, wenn viel Rotation erzeugt werden will. Das ist und bleibt einfach die Krux an Harten Belägen. Nichtsdestotrotz fühlt sich dieser Belag deutlich leichter zu spielen an, als ein D09C, was man schon beim Einkontern/Topspin/Blockspiel merkt und ergo in Spielsituationen noch mehr zu tragen kommt. Es KANN viel Rotation erzeugt werden, das gibt die klebrige Oberfläche her, es Bedarf aber der entsprechenden Technik.

Topspin auf Unterschnitt

Eine eindeutige Stärke dieses Belags und der Grund, warum ich ihn nach 1 Stunde im Shop testen dann auch gekauft habe um ihn weiterhin zu testen (Was ich stand jetzt 4 Stunden habe).
Das für einen Hybrid-Belag sehr griffige/klebrige Obergummi greift den Ball optimal und es ist sehr leicht zu Eröffnen, auch mit langsamen extrem gestreiften Topspins. Aufgrund der Charakterstik, muss der 3. Ball dann aber nah am Tisch fest gegen gespielt werden, da eben doch die Durchschlagskraft der klassischen ESN-KATAPULT Monster fehlt, oder es Bedarf einer extrem guten Technik und Kraftübertragung um als Amateur das selbe an Endgeschwindigkeit zu erreichen, wie mit einem Flummi. Dabei möchte ich aber, und das war die Intention dieses Posts, hervorheben, dass der G09C diese hohe Gänge besitzt, sie aber nicht einfach zu aktivieren sind. Natürlich nicht in der Ausprägung eines D09C, aber er ist sicherlich nicht langsam.

Topspin-Duelle:

Der G09C ist aufgrund seiner Härte und Charakteristik einfach ein Belag der IMMER aktiv gespielt werden will, dafür aber auch belohnt.
Er setzt also eine grundsolide Technik beim Topspin vorraus (reine "Armschwinger" brauchen gar nicht an diesen Belag denken, selbst wenn die Technik mit anderen Belägen funktioniert - besonders wenns in die Halbdistanz geht). Die Härte in Verbindung mit dem klebrigen lässt einen leicht den Topspin des Gegners übernehmen um dann selbst ins aktive Spiel zu kommen. 3 Meter hinter dem Tisch merkt man, dass es ein Hybrid ist und kein klassischer ESN-Belag, da doch einiges an Kraft/Technik/Beschleunigung von Nöten ist um den Ball gefährlich zu retournieren. Sauber getroffen kann ich mich aber nur wiederholen und sagen, dass der Ball eine schöne Spinkurve bildet und oftmals vom Gegner unterschätzt wurde.

Schussspiel

Kann ich nicht viel zu sagen, da ich es nicht spiele. Am nähesten wäre wohl noch hartes Kontern. Das ging ohne Probleme. Die Härte vermittelt eine Präzision, welche ich mag.


Kurzfazit

Abschließend halte ich den G09C für einen sehr gelungenen Belag als Ersteindruck. Meine Erfahrung bauen auf meiner Amateuerhaften aber doch recht modernen Technik und wurden in Übungen getätigt (Aufschlag/Kurzlegen Anziehen etc etc). als auch schon in einem Punktspiel (weil ich einfach Bock hatte ). Die Spielpartner lagen bei einem TTR von 1500-2000 Punkten, dementsprechend hatte ich ein gerade Spiel gegen mich mit entsprechendem Spin. Für mich nach 10 Stunden Test Hybrid K3 bereits geeigneter als dieser, was vor allem daran liegt, dass er weicher ist. Ich werde weiterhin testen und schauen, ob sich mein Ersteindruck auch in 20 Stunden noch deckt. Ich bin Topspin-Spieler durch und durch und das selbige gilt für Aufschläge. Mein Empfinden wird sich also kaum mit jemanden decken, der eher schießt oder den Ball leer einrollt (damit komm ich nämlich gar nicht klar).

Beste Grüße
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