Zitat:
Zitat von Rockprophet
Inhaltlich gebe ich dir in vielen Punkten Recht. Grundsätzlich steckt in hinter diesem Zentralisierungsgedanken die Idee, dass man für eine Professionalisierung nach dem Schulabschluss eine Struktur benötigt, die man besser anbieten kann, wenn man die betroffenen Spieler an einem Standort zusammenzieht. Landesverbände beispielsweise können die Anforderungen eines angehenden Profis gar nicht bieten, da ihre Strukturen in der Regel nicht für eine ganztägige Betreuung ausgelegt sind. In anderen Trainingsgruppen in Deutschland (Saarbrücken, Ochsenhausen, Bremen, Grünwettersbach, Bad Aibling...) fehlt häufig eine individuelle Betreuung, weil beispielsweise in Saarbrücken auf einen Trainer häufig 20 Spieler kommen. Da man allerdings den Kaderstatus nicht "einfach auf gut Glück" vergeben will, hat man eben den Wunsch geäußert, dass man dann auch im Trainingsumfeld in Düsseldorf eingegliedert wird.
Bezüglich der Anmerkung U23 bzw. U21 gebe ich dir Recht. Allerdings ist das ja auch eine Formalität - es ist sicherlich nicht mehr gewünscht einen Spieler, der mit 21 Jahren noch nicht gezeigt hat, dass er das Potential zu einer Karriere hat, noch zwei weitere Jahre zu fördern. Man lernt ja auch aus vergangenen Situationen.
Trotzdem bin ich mir sicher, dass diese "entweder - oder"-Mentalität momentan auch überdacht wird.
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Naja, das Prinzip bzw. die Idee dahinter habe ich schon verstanden. Aber ich bin nicht überzeugt, dass man es davon abhängig machen sollte, ob Düsseldorf/andere Trainingsgruppe (Saarbrücken etc)/Training zuhause oder beim Landesverband.
Düsseldorf=Höchste Professionalisierung mag eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, muss aber nicht stimmen. Entscheidend sollte die Leistung des Spielers sein. Von daher würde ich Dein daraus folgendes "Vergabe von Kaderstatus auf gut Glück" nicht mitgehen, sondern eher: Vergabe, wenn die Leistung gebracht wird (auf nationalen Turnieren oder in der Liga).