Zitat:
Zitat von mithardemb
Vielleicht stimmt die Aussage so auch nicht. 
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Du kannst mich gern korrigieren, habe von Dir hier aber höchstens eine andere Meinung gelesen.

Hier sind ziemlich objektive Artikel dazu:
https://www.wiwo.de/technologie/fors.../28750524.html
https://www.n-tv.de/politik/TUV-Alte...e23490226.html
https://www.zdf.de/nachrichten/polit...mente-100.html
Also im besten Falle sollte man von einem Jahr ausgehen. Dazu kommen alle sicherheitsrelevanten Prüfungen und Genehmigungen. Alle drei Kraftwerke sind ja nur noch mit Ausnahmegenehmigung und Risikoübertrag in den Streckbetrieb gegangen.
https://www.greenpeace.de/klimaschut...rke-abschalten
Zitat:
Geltende Vorschriften und Maßnahmen meinen unter anderem die vorgeschriebene * und wegen des terminierten Atomausstiegs ausgefallene * Sicherheitsüberprüfung der Atomkraftwerke alle zehn Jahre. Die letzte erfolgte 2009. Im Jahr 2019 hätte also eine weitere stattfinden müssen; wegen des geplanten Atomausstiegs Ende 2022 ließ man die allerdings ausfallen. Seitdem laufen die verbliebenen deutschen AKW mit einer Sondergenehmigung.
Eine solche periodische Sicherheitsüberprüfung ist keine Formalität; sie geht weit über routinemäßige Instandhaltungsarbeiten hinaus. Dabei ist seit 2009 einiges passiert: Nach dem Reaktorunfall von Fukushima 2011 wurden 2012 die Sicherheitsanforderungen an Atomkraftwerke in Deutschland überarbeitet, 2014 gab es dann europaweit erhöhte Anforderungen. Das heißt: Alle Reaktoren in Deutschland wurden 2009 noch nach den alten Vorgaben geprüft, nach längst überholten Standards. *Daher war es den Betreibern so wichtig, die Sicherheitsüberprüfung 2019 nicht mehr machen zu müssen*, sagt Smital, *denn um die zu bestehen, wären sehr hohe Investitionen notwendig geworden.* Einfach weiterlaufen lassen * für die deutschen Atomkraftwerke ist das keine Option.
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