Zitat:
Zitat von Benbenben
Wenn ich nicht komplett verrückt bin, bist du ein bisschen durcheinander gekommen, Wolf.
Miyu Nagasakis Sieg gegen Mima Ito war 4-2 (nicht 4-1) und Hitomi Sato hat ihr Viertelfinale gegen Miyuu Kihara bezwingerin Ayano I mit 4-1 gewonnen. Die Gegnerinnen von Saki Shibata waren Misuzu Takeya (4-1), Honoka Hashimoto (4-3, vllt. hast du das mit Hitomi Sato verwechselt?) und Sakura Mori (3-4).
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Da hast Du natürlich völlig Recht, Benbenben.....
Das 4:2 (nicht 4:1) war einfach ein Tippfehler, und die versehentliche Verwechslung Saki Shibata vs Hitomi Sato/Honoka Hashimoto war einfach der Tatsache geschuldet, dass ich 2 Dinge gleichzeitig gemacht habe (die andere war das Grillen von herzhaften Steaks auf der Gartenterrasse), was wieder einmal zeigt, dass Männer wohl doch weniger für Multitasking geeignet sind als Frauen......

Und es hängt wohl auch zusammen damit, dass Hitomi Sato und Honoka Hashimoto zwei Spielerinnen sind, die ich beide sehr, sehr schätze, weil sie beide zwei wirklich tolle Abwehrspielerinnen sind.
Was Honoka Hashimoto betrifft, so bedauere ich es ganz besonders, dass sie international kaum mehr eine Chance bekommt. Sie war international im letzten Jahr nur bei einem einzigen internationalen Turnier dabei, wo ich sie auch live vor Ort gesehen habe (Budapest), und da spielte sie ein absolut phantastisches Turnier, wo sie das Kunststück schaffte, mit ihrem großartigen Defensivspiel sogar Zhang Rui und Kuai Man zu schlagen und wo sie in einem spektakulären Finale mit Abzählen durch die Schiedsrichter wegen Überlänge erst von der Chinesin He ZhuoJia geschlagen wurde. Unglaublich schade, dass sie danach international nicht mehr dabei war.
Das Spiel Saki Shibata vs Honoka Hashimoto hab ich gestern auch gesehen und es war ein richtig tolles Spiel Abwehr gegen Angriff, wie man es sich nicht besser wünschen kann..........
Dass Hitomi Sato doch noch gegen Miwa verloren hat, war wirklich schade, denn sie hätte solch ein Finale auch wieder einmal verdient gehabt.
Was Miwa Harimoto betrifft, so ist es natürlich stark, dass sie das Finale erreicht hat. Aber bei ihr habe ich immer die Befürchtung, dass sie einfach zu früh zu weit nach oben kommt und dass sie dann als 20jährige oder 22jährige ihre beste Zeit schon hinter sich hat und die Chinesinnen sie dann ähnlich abschießen, wie das schon vielen Japanerinnen passiert ist, die zu früh zu weit nach oben kamen.
Und was Mima Ito betrifft, so bin ich mir relativ sicher, dass ihre Niederlagen zuletzt kein physisches, sondern vielmehr ein psychisches Problem sind. Ich persönlich glaube, dass die reihenweise Niederlagen, die sie in den letzten Jahren gegen nahezu alle Chinesinnen, gegen die sie angetreten ist, hinnehmen musste, Spuren bei ihr hinterlassen haben. Ihre Bilanzen gegen die Top-Chinesinnen sind vernichtend und ich glaube, dass das über die Zeit etwas mit Mima gemacht hat.
Aber trotzdem bleibt Mima eine von 2 Spielerinnen (neben Hina Hayata), die die größte Herausforderung für die Chinesinnen bei den großen Turnieren sind und beide haben natürlich auch die Klasse, da auch mal gewinnen zu können.
Das "Leadership" auch in der Außendarstellung hat aber inzwischen bei den Japanerinnen Hina Hayata übernommen.
P.S.
Im Finale führt Hina Hayata überigens derzeit mit 3:1 Sätzen gegen Miwa Harimoto........Miwa gewann den ersten Satz mit 11:9, aber dann kontrollierte Hina das Spiel weitgehend und gewann die nächsten 3 Sätze mit 11:9, 11:5 und 11:3
P.S No.2
Miwa gewinnt den 5. Satz mit 11:8 und verkürzt somit auf 2:3 Sätze...........Auf gehts in den 6.Satz.........Spannend
P.S No.3
Hina Hayata ist die Siegerin der 4. Japan-Olympia-Trials......Sie gewinnt den 6.Satz mit 11:4 und gewinnt somit das Finale gegen Miwa Harimoto mit 4:2
Gratulation an Hina Hayata.......Trotzdem möchte ich zum Schluss hier nochmal an Sakura Yokoi erinnern, die im Achtelfinale Hina Hayata am Rande der Niederlage hatte, Matchbälle gegen sie hatte, und erst mit 15:17 (!!!) im 7.Satz gegen sie verlor.........womit man wieder einmal sieht, dass im Sport der ganz große Triumph und die ganz bittere Niederlage oft ganz dicht beieinander liegen.