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Der FIE schließt russische Athleten von internationalen Wettbewerben aus. Unter diesen sind drei namhafte Mitglieder des Zentralen Armee-Sportklubs. Russlands Reaktion lässt nicht lange auf sich warten
Russlands Fechter werden bis auf weiteres nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Das teilte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Stanislaw Posdnjakow mit. Zuvor hatte der russische Fechtverband mitgeteilt, dass die Olympiasiegerinnen Sofija Welikaja, Jana Jegorjan und Sofija Posdnjakowa, die Tochter des ROK-Präsidenten, sowie weitere Fechterinnen und Fechter vom Internationalen Fechtverband FIE nicht zu internationalen Wettkämpfen zugelassen worden sind.
Welikaja, für „militärische Tapferkeit“ ausgezeichneter Major der russischen Streitkräfte, Leutnant Posdnjakowa und Jegorjan sind Mitglieder des Zentralen Armee-Sportklubs ZSKA.
Angesichts des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine müssen die Weltverbände darüber entscheiden und begutachten, ob die IOC-Kriterien bei der Athleten-Prüfung erfüllt werden. Zu den IOC-Bedingungen zählen strikte Neutralität, die Einhaltung des Anti-Doping-Codes und der Nachweis, den Krieg nicht aktiv zu unterstützen.
Wer dem Militär angehört, soll ebenso ausgeschlossen werden wie Mannschaften. Der Internationale Judo-Verband hat allerdings namhaften russischen Armee-Angehörigen den Start bei der Weltmeisterschaft in Qatar in dieser Woche erlaubt und verweist darauf, dass die Sportler nunmehr beim „Föderalen Trainingszentrum Russlands“ angestellt seien.
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https://m.faz.net/aktuell/sport/spor...-18886423.html
Man könnte beinah meinen, einige wären tatsächlich so naiv oder doch eher "der Wolf im Schafspelz"?
"Etikettenschwindel" oder "es ist nicht drin was draufsteht"