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Zitat von Ballonverteidiger
Nur die Tatsache, dass das Obergummi beim K3 dünner ist, hat keine Auswirkungen auf die Haltbarkeit. Sonst müssten Nicht-Hybrid ESN-Tensor-Beläge mit dünnem Obergummi und max+ Schwamm auch weniger haltbar sein, was aber nicht der Fall ist.
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Woher die unterschiedliche Haltbarkeit bei ähnlich konstruierten Belägen kommt, erschliesst sich mir generell nicht so ganz. Okay, bei klebrigen Belägen kann ich mir ein schnelleres Nachlassen der Spieleigenschaften noch irgendwie erklären, aber bei griffigen Belägen sehe ich da irgendwie keine Zusammenhänge. Klassisches Beispiel sind für mich der MX-D und der V20 Double Extra. Beide Beläge haben eine sehr ähliche Grundcharakteristik, der V20 zudem noch ein sehr dünnes Obergummi und einen sehr dicken Maximalschwamm (also anscheinend so wie der K3). Während der MX-D bereits nach ein paar mal Spielen schon deutliche optische Abnutzungserscheinungen zeigt, sieht der V20 bei mir selbst nach einem Monat noch fast wie neu aus (beide Beläge in schwarz, max.).

Wenn der K3 jetzt nochmals deutlich schneller abbaut als der MX-D, dann wäre er bei mir schon auch wegen des Preises an dieser Stelle raus!
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Zitat von Ballonverteidiger
Von den Spieleigenschaften her ist der K3 wirklich klasse. Ich habe gestern im Training parallel auf zwei gleichen Hölzern (Ovtcharov ALC) mit meinem Standard-VH-Belag - dem Evolution MX-D - verglichen. Meine Qualität im Aufschlag, Rückschlag, der Eröffnung ist mit dem K3 spürbar höher. Im Gegentopspin am Tisch ist der K3 brandgefährlich. Ich kann mit dem K3 von der eigenen Power her mehr durch die Bälle gehen und muss etwas weniger dosieren als mit dem MX-D. Was mir ebenfalls noch aufgefallen ist, dass meine Bälle vom K3 beim Gegner etwas unangenehmer aufspringen. Da zeigt sich das Plus an ankommender Schlag-Qualität. Bei voll durchgezogenen Bällen geht es mit dem K3 mindestens genau so nach vorne wie mit dem MX-D. Insgesamt ist das Spielgefühl beim K3 kompakter und härter als beim MX-D, aber durch das relativ elastische Obergummi ist er vom Anspruch an den eigenen Armzug her ähnlich einfach/schwierig (je nach Technik) zu aktivieren wie der MX-D. Der Katapult aus dem Schwamm unterstützt dabei hohes Tempo mit dem K3 in die Schläge zu bringen.
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Verstehe ich Dich richtig, dass der Katapult und die Aktivierbarkeit des K3 also ähnlich hoch isindwie beim MX-D? Wenn das nämlich deutlich reduziert etwa auf MX-S Niveau wäre, könnte ich so einen toten Lappen nicht spielen. Aber Du sagst ja, das dem nicht so ist, wenn ich das richtig interpretiere?!