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Alt 24.05.2023, 06:55
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Wer Deutschland und speziell die Grünen als Alleinhandelnde hinstellt kann sich gern hier vom Gegenteil überzeugen. Es ist nicht die Frage, wer handelt sondern dass wir handeln:

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9C...mmen_von_Paris

Zitat:
Das Ziel des Übereinkommens ist in Artikel 2 „Verbesserung der Umsetzung“ des UNFCCC wie folgt geregelt:[14]

(a) Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau; Anstrengungen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das vorindustrielle Niveau ist der Mittelwert der Jahre 1850 - 1900[15]. Dadurch sollen die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduziert werden;
(b) Erhöhung der Fähigkeit, sich an die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen, Förderung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaänderungen sowie Förderung einer Entwicklung, die mit geringen Treibhausgasemissionen einhergeht und zugleich die Nahrungsmittelproduktion nicht bedroht;
(c) Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigen Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.
Zitat:
Das Übereinkommen wurde am 12. Dezember 2015 auf der UN-Klimakonferenz in Paris verabschiedet. Im April 2016 unterzeichneten 175 Staaten, darunter die Vereinigten Staaten, China und Deutschland, das Übereinkommen. Anfang September 2016 hatten die USA den Vertrag angenommen und die Volksrepublik China ihn ratifiziert, einen Tag vor dem G-20-Gipfel in China. Die beiden sind die Staaten mit dem größten Treibhausgasausstoß.[27] Zuvor hatten bereits einige kleine Staaten und viele Inselstaaten den Ratifizierungsprozess abgeschlossen. Am 21. September – dem Internationalen Tag des Friedens – traten 31 weitere Staaten, darunter Brasilien, Mexiko, Argentinien und die Vereinigten Arabischen Emirate, bei. Damit waren 60 Staaten beigetreten, die für ca. 48 % der Emissionen verantwortlich sind. In Deutschland beschlossen Bundestag und Bundesrat die Ratifizierung Ende September 2016;[28] der formelle Abschluss der Ratifizierung durch die Übergabe der Dokumente an die UN erfolgte am 5. Oktober 2016.[29] Am 2. Oktober 2016, dem Geburtstag Mahatma Gandhis, ratifizierte Indien[30] als drittgrößter Treibhausgasproduzent das Abkommen,[31] Damit hatten 62 Staaten das Abkommen ratifiziert, angenommen oder genehmigt bzw. sind diesem beigetreten. Gemeinschaftlich sind diese Staaten für 51,89 Prozent der Emissionen verantwortlich.[30]

Am 5. Oktober 2016 ratifizierten die Europäische Union, Kanada und Nepal den Vertrag. Damit waren zu diesem Zeitpunkt 71 Staaten, die für rund 57 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, dem Abkommen beigetreten, womit die beiden Schwellenwerte 55 Prozent der Emissionen und 55 Staaten[32] erfüllt sind. Daher konnte das Abkommen am 4. November 2016, 30 Tage nach Überschreitung der beiden Schwellenwerte, in Kraft treten.[33][34]

Mit Stand 17. November 2016, als das Vereinigte Königreich beitrat, hatten insgesamt 111 Staaten das Abkommen ratifiziert.[35]

Am 8. Mai 2017 waren es mit der Ratifizierung durch Georgien 145 Staaten, die insgesamt 82,95 Prozent der globalen Emissionen entsprechen.

Nach dem G20-Gipfel in Hamburg 2017 stellte der türkische Präsident Erdoğan die Ratifizierung des Abkommens durch sein Land in Frage. Es solle nicht im Parlament verabschiedet werden, solange die der Türkei „gegebenen Versprechen nicht erfüllt“ würden.[36] Am 6. Oktober 2021 votierte die Große Nationalversammlung, das Parlament der Türkei, einstimmig für die Ratifikation, womit das Land als letztes G20-Mitglied das Abkommen kurz vor der UN-Klimakonferenz 2021 in Kraft setzen wird. Das Parlament nahm allerdings auch einen Antrag an, dass die Türkei „als Entwicklungsland“ zustimme; man behalte sich vor, die Auflagen nur zu befolgen, solange sie nicht Wirtschaft und soziale Entwicklung beeinträchtigen. Mit einer Einstufung als Entwicklungsland wären weniger strenge Auflagen verbunden.[37]

Am 6. Oktober 2017 hat die Schweiz das Abkommen ratifiziert, am 5. November 2017 trat es in Kraft.[38]

Am 13. Mai 2018 hatten 176 Staaten das Abkommen ratifiziert.[39]

Im April 2023 wurde bekannt, dass Grönland das Abkommen noch im laufenden Jahr unterschreiben und ratifizieren will. Das Land will künftig auf die Förderung von Erdöl und Erdgas verzichten.[40]
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