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Alt 24.06.2023, 23:53
Max Max ist offline
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Max wurde öfters kritisiert und sein Ruf ist mittlerweile im Minus (Renommeepunkte mindestens -10)
AW: Deutsche Fußball Nationalmannschaft

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Doch, zwischen 98 und 05 war es ähnlich schlecht. Nur hatte Völler 2002 die bessere Taktik und wir hatten eine unfassbar leichte Auslosung.

Irgendwie, es mag Zufall sein, korreliert die Leistung der N11 oft mit der Stimmung und der Qualität der Politik im Land. Mit der ersten rot-grünen Koalition ging es auch im Fussball abwärts, seit Merkels "2015" ebenfalls. Aktuell geben sich die schlechteste N11 aller Zeiten und die schlechteste Regierung die Klinke in die Hand.

Zufall? Vielleicht, aber die Bundesliga ist mit ihrer 50+1 Spinnerei und den ganzen Haltungsnebenthemen der Geisterfahrer Europas im Fussball, ebenso wie die Politik. Auch im Fussball kommen keine erstklassigen Fachkräfte mehr ins Land, deutsche Akteure gehen, weil sie nicht entsprechend entlohnt werden.

Nahezu alle anderen Länder identifizieren sich mit "ihrer" N11, in Deutschland ist eine Aussage wie hier vom User "Alba", wozu es überhaupt noch eine N11 bräuchte, salonfähig.

Wie soll eine N11 in einem Land Leistung bringen, wo selbige immer stärker verpönt ist? Wo sollen im Fussball die vielbeschworenen "deutschen Tugenden" herkommen, wenn das Land seine ureigene Identität zunehmend verleugnet?

In einem Land , so hat es ein Psychologe in einem Podcast beschrieben, wo die Kompetenz in der "Darstellung und Präsentation", gerade in der Generation Z, immer besser wird, die fachliche Kompetenz aber immer mehr abnimmt? Plump könnte man das mit "viel Show, wenig Können" übersetzen. Oder mit "große Klappe, nix dahinter". Und genauso treten Politik und die N11 auf.

Der Fussball begeistert seit 80 Jahren die Leute, weil er immer ein Abbild der Gesellschaft und ein Identifikationsfaktor war. Ein Abbild ist er auch heute noch. Ein Identifikationsfaktor ist er in einem Land, wo "deutsch sein", dank der Politik, schon einen negativen Touch hat, nicht mehr.
Das Rumposen kommt aus dem Anglo-amerikanischen Raum. Daher kommt die Kuschelpädagogik, die natürlich von deutschen "Wissenschaftler" aufgegriffen werden muss. Das ist leider nichts Deutsches. Man sieht es an den sogenannten "Eliten" wie Baerbock, die sich Völkerrechtler, etc. nennen. Wir können dankbar sein, dass der Fußball, wenn auch nicht in seiner Außendarstellung, immer noch ein Volkssport ist. Sonst hätten wir amerikanische Verhältnisse, wo Soccer der Sport der weißen Liberalen ist und äußerst schlecht durch die dortige Frauennationalmannschaft um Megan Rapinoe vertreten wird. Gegen die wirkt ein Regenbogen-Goretzka wie ein schlagender Burschenschaftler.
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