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AW: Set-up Aufschläge mit Seitspin
Hypothese: es geht um die eingeschränkten Freiheitsgrade des Rückschlägers durch die AS, sodass - ganz wie Wolfric schreibt - der Return besser antizipiert werden kann. Es ist schließlich egal, mit welcher Schoko-Seite ich den 3. Ball spiele.
Zusatz: die Variation in der Art des AS und des damit verbundenen Sidespins ist dazu da, mir Zeit zu verschaffen.
Klassiker: Ma Long spielt hauptsächlich Pendulum-AS mit der Vorab-Entscheidung, wie er den 3. Ball spielen will (mit seiner VH). Nur in sehr ungünstigen Konstellationen erhält er einen 3. Ball, der in seine weite VH oder aber tiefe RH geht.
Und selbst wenn dieser Ball in die tiefe RH geht, so kann sehr gut bei Fan Zhendong oder Wang Chuqin gesehen werden, dass sie den auch stark mit der VH in die Parallele spielen (und sich in der Folge fast auf dem Boden überschlagen).
Insofern kann ich die Frage nach der Klassenzugehörigkeit bzw. Spielstärke nicht gut nachvollziehen, da sich das spieltaktische Element unabhängig von der eigenen Leistung und des Gegenübers erhält (Komplexitäts-Reduktion und Vereinfachung). Das Problem könnte eher sein, dass die Rotation meines AS zu gering ist und damit der RS überallhin platziert werden kann, was den Aufschläger stark in Bedrängnis unabhängig von seiner Entscheidung bringen kann.
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