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Noch ein kurzer Nachtrag zu meiner persönlichen Material-Erfahrung als zeitweiliger früherer
Mark V & Sriver-Spieler:
Zwischen 1987 und 1993 (Verbandsklasse vorne) und zu freien Frischklebezeiten habe ich beide Beläge in extra harter Selektion (Kawatsuki Sriver bzw. Mark V 50° direkt aus Japan) in maximaler Schwammstärke auf der Vorhand in Kombination mit relativ langsamen Allround-Hölzern in Normalblattgröße gespielt und war damit damals äußerst zufrieden.
Als dann 1993 die aggressiveren und wirkungsstärkeren Lösemittel wie Trichlorethan und Toluol von der ITTF verboten wurden und die meisten im Handel erhältlichen Frischkleber fortan nur noch Heptan oder Essigsäureethylester enthielten, waren mir damit der
Kawatsuki Sriver und auch der
50° Mark V selbst mit mehreren Kleberschichten immer noch zu hart und unkatapultig.
Bin dann zunächst auf mittelhart selektierte Sriver-Beläge umgestiegen, die waren jedoch deutlich leichter als die Kawatsukis und der Schläger wog damit rund 10 Gramm weniger als zuvor; war beim dynamischen Vorhandziehen plötzlich nicht mehr sooo durchschlagskräftig.
Eine halbwegs zufriedenstellende Lösung ergab sich dann durch den Wechsel auf ein schwereres und kopflastigeres Allroundholz mit größerem Schlägerblatt (164 x 153 - 96 Gramm) in Verbindung mit nahezu normalharten Sriver oder Mark V Belägen (Stangenware aus deutschen Ladengeschäften). Das Gesamtgewicht lag damit wieder zwischen 185 und 190 Gramm und die Kombi war für mich flott, gefühlvoll und katapultig genug.
Dies sind freilich sehr individuelle Erfahrungswerte und nicht auf jeden Spieler übertragbar.
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