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Alt 29.06.2023, 21:29
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Ich beobachte leider das Gegenteil. Zumindest hier bei den örtlichen "Big 5", wenn man sie mal so nennen möchte. Man biedert sich regelrecht der schwarz-grünen Landesregierung an.

Aber das ist nicht neu. Die modernen "Fürsten", das sind vielerorts die, verniedlicht, als "Familienunternehmen" bezeichneten lokalen Superreichen haben sich in Deutschland traditionell dem Regime angebiedert.

Warum sollten die persönlich Auswandern? Ihr Unternehmen haben sie zum Großteil sowieso schon zu 80% im Ausland. Sie sind seit Jahren die größten Profiteure der Politik. Das Gesetz gibt Ihnen die Möglichkeiten voll aus der Haftung zu gehen, sie waren als Erste nach der EU-Osterweiterung zur Stelle, haben sofort die Agenda 2010 umgesetzt, sprich Werkvertrag und Leiharbeit im großen Stil eingeführt, zahlen, wenn clever gemacht, keinen Cent Erbschaftssteuer und sie waren durch ihren Export auch die größten Profiteure des Euro. Dank der EU haben sie oft noch Dependancen in Irland, um Ertragssteuern zu mindern. Selbst teure Honbys, wie Autorennen kann man mittels Sponsoring des eigenen Teams noch steuerlich absetzen.

Warum sollten die also gehen?

Man macht ein bisschen Greenwashing, reitet die Wokewelle, weil man Subventionen abgreifen will und fährt danach Autorennen, zum bei 30 Grad dauerbewässerten Golfplatz oder steigt gleich in den Jet und fliegt uns Ferienhaus in die Sonne.

Trifft natürlich nicht auf alle dort zu, aber nirgends ist die Diskrepanz zwischen dem, wie man sich als Firma präsentiert und dem privaten Verhalten größer als bei dieser Gruppe.

Man gibt sich weltoffen, bewegt sich aber privat ausschließlich im Tennisverein, Golfclub oder beim Reiten unter "Biodeutschen", wohnt dort, wo weit jnd breit kein Ausländer in der Nachbarschaft ist

Die kannst du auch mit dem, was man sich gemeinhin unter Mittelstand vorstellt, nicht mehr vergleichen. Das ist die Elite Deutschlands nicht vergleichbar mit "Butzen" bis 50 oder 100 Mitarbeitern. Da kannst du wirklich noch von "Familie" sprechen, bei den sogenannten "Familienunternehmen" ist das einzige Ziel möglichst viel Cash für die Familie zu machen.
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