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Zitat von sasma
@TTBaron: Bei Saarbrücken kann man kaum von einer gewachsenen Jugendarbeit reden. Das ist eine zusammengekaufte Truppe.
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Saarbrücken hatte nicht nur einen Spieler im Kader, die vor Ort ausgebildet wurden und werden. Die Vorstellung, keiner hätte damit etwas zu tun ist schlichtweg falsch.
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Zitat von sasma
Warst du mal bei den DMM vor und nach der Regeländerung dabei? Ich schon. Zweimal vor der Änderung und dreimal danach. Das war mal die geilste Veranstaltung im Deutschen Nachwuchssport. Die Hallen waren knallvoll mit Fans. Sie haben gebebt. Man hat zwei Tage lang sein eigenes Wort nicht verstanden. Und das Niveau war dennoch hoch. Von Breitensport kann man da kaum reden.
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Ja, die Veranstaltung habe ich schon ein paar mal live erlebt. Es war eine Veranstaltung, bei der auf Bundesebene häufig Spieler gespielt haben, die Tischtennis fernab von Leistungssport betrieben haben und die ansonsten nicht annähernd eine Chance hatten, auf Bundesebene zu agieren. Für solche Spieler und deren Eltern oder Freunde war es natürlich etwas Besonderes weil in der Regel klar war, dass sie auf so einer Ebene vermutlich nie wieder spielen werden.
Ich stimme Dir zu, es gab durchaus auch früher immer wieder ein paar gute Spieler, die teilnahmen.
Aber wenn ich sehe, welches Niveau aktuell gespielt wird, war es meiner Meinung nach eine Breitensportveranstaltung auf Bundesebene und das kann es nicht sein.
Aktuell ist es allerdings etwas ganz anderes. Wenn man nun so eine Veranstaltung besucht, bekommt man entsprechendes Niveau geboten, welches man von einer Bundesveranstaltung erwarten sollte. Spieler, die trotz ihres jungen Alters schon höherklassig Erfahrung haben sind keine Seltenheit. Sportlich eine enorme Aufwertung.
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Zitat von sasma
Die SBEM-Regel an sich hat sicherlich auch Vorteile und wird sicherlich nicht rückgängig gemacht. Aber es wurde dem leistungsorientierten Vereinssport sein Herz geraubt und damit das größte Spektakel, das es im Nachwuchsbereich in Deutschland gab.
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Ja, die SBEM-Regel bringt hessischen Mannschaften zahlreiche Vorteile. Dazu zählen nicht nur Chancengleichheit auf Bundesebene, sondern z.B. auch endlich die Chance, spielstarke Jugendliche nicht sofort alternativlos in Herrenmannschaften schicken zu müssen. Eine Aufwertung der Nachwuchsligen, die in Hessen dringend benötigt wurde.
Bezüglich der DMM sind wir anderer Meinung, hier bekommt man nun leistungsorientierten Sport.
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Zitat von sasma
So sollten die Nischen (z.B. Spieler auf den Bogen schreiben, um in eine Liga zu kommen), eingeschränkt werden. Für die DMM sollte es zumindest eine Vorgabe seitens des DTTB geben, dass Spieler, die bei den DMM und eventuellen Qualiturnieren starten wollen, auch während der Saison eine gewisse Zahl an Einsätzen (z.B. drei in jeder Halbrunde) im Mannschaftsspielbetrieb des Nachwuchses zu erfüllen haben.
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Stimme ich zu. Der Vorschlag mit den Mindesteinsätzen in Anlehnung an die Herren würde bei Nichterfüllung dazu führen, dass der Spieler nicht mehr zur Sollstärke zählt und somit auch nicht mehr dazu führen kann, dass man in die Liga kommt. Dann haben wir eine Hessenliga definitiv mit Vereinen, bei denen Spieler mitspielen, weil sie interessiert sind.
Welche Nischen siehst Du an dieser Stelle noch?