Zitat:
Zitat von Fozzi
Ich würde noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass der politische "Streit" (politischer Diskurs) für gute Lösungen notwendig ist. Ich bediene Mal Stereotypen. Irgendso ein Linksgrünversiffter ehemals arbeitsloser Minister macht ein Gesetz - der ehemalige Bänker und jetziger Unternehmensberater und zufällig der Bruder vom Manager von Siemens, den das Gesetz betrifft, schaut ihm Mal über die Schulter und sagt: "Du Kollege, super Ziel und so, aber wenn wir das so machen, dann muss mein Bruder mit seiner Produktion nach Brasilien. Die haben sich dort schon Villen angeschaut, aber seiner Frau gefällts nicht - wir müssen uns was Pragmatisches einfallen lassen." Und dann setzt man sich hin, schlägt sich die Köpfe ein, und findet eine Lösung für den Bruder .... ähhhh, die Gesellschaft.
Halte ich jedenfalls für den besseren Weg, als alle Themen, auf die man sich nicht einigen kann, in die nächste Legislaturperiode zu verschieben, wie es jetzt die große Koalition jahrelang gemacht hat. Feige Zeitungspolitik. Kann ich nix mit anfangen.
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So sieht es aus. Die jetzige Regierung wird für das "bestraft" was die vorherigen nicht gelöst haben. Beispiel Energietrassen, gerade die CSU hat jahrelang verhindert, verzögert und schlägt jetzt den Weiterbetrieb der AKWs vor.
Pariser Klimaabkommen war 2015, aber das Thema wird jetzt wirklich ernst genommen. Davor hat man Ausbau der Erneuerbaren erfolgreich bekämpft und ganze Industrien platt gemacht (Solar+Speicher).
Und ich habe bisher von keiner Opposition wirklich eine gangbare Lösung gelesen, welche mit den Klimazielen vereinbar wäre.