Zitat:
Zitat von Oldschmetterhand07
@Zod selbst ich sehe das so, das eine Umstellung auf Max entweder nichts bringt oder man sich schnell dran gewöhnt, so schnell wie möglich auf max zu gehen, alles irreführend.
Aber die These, im Training klappt es gut, im Wettbewerb nicht, teile ich nicht. Dazu trainiert man doch. Wenn du dann im Spiel falsch stehst machst du grundsätzlich falsch. Einzig die Lockerheit wie im Training fehlt. Das ist wohl aber normal, hat mit dem Stellungsspiel nichts zu tun.
Ich bin vielleicht kein Maßstab, da mein Niveau maximal 1 Kreisklasse ( bei uns geht es bis zur 4 Kreisklasse runter, und von Region zu Region unterschiedlich ist), aber mein Stellungsspiel ist für mich ok. Dazu lese ich die ganz gut, und das ist man wichtigsten. Aufschläge und Rückschläge. Da offene Spiel ist eine andere Sache und wird von Klasse zu Klasse logischerweise brutal besser.
Die These mit weichen Belägen mehr Kontrolle ist nur bedingt richtig, denn ist das Holz zu weich ist der Schläger meiner Meinung nach weniger zu kontrollieren zu schwammig ebenso harten Holz mit harten Belägen, da die Bälle zu sehr durchschlagen und zu wenig Kontaktzeit haben. Mit weichen Belägen sollte das Holz schon etwas härter sein . Bei harten Belägen dann dementsprechend ein weicheres Holz.
Im Verein, die 1ste spielt Verbandsliga kenne ich keinen der beidseitig maximal spielt. Also jeder sp wie er oder sie sich wohlfühlt. Kenne auch jemand mit 1000 oder 1100 Punkten mit Max Belägen, ist zwar riskant aber jeder so wie gewünscht.
Ach ja die 5 bis 10 Prozent mehr Tempo in den Schlägen, wie isr das zu widerlegen?
Ich denke es kommt hauptsächlich darauf an wie stark der Armzug ist, ob mehr aus den Handgelenk oder aus dem Arm bzw Ellbogen gezogen wird. Also diese These widerspricht sich auch. Das ist meine Meinung dazu. Wenn ich mich irren sollte, bin ich für Kritik offen
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Wieso bringt eine Umstellung auf max nichts bzw. was ist irreführend?
Im Spiel hast Du Gegner, die Du nicht kennst und bei denen Du nochmal weniger einschätzen kannst, mit wieviel Spin und wohin die den Ball so spielen. Im Training hast Du meistens Partner, bei denen Du das auch in unregelmäßigen Übungen halbwegs einschätzen kannst bzw, weißt, ob die als nächstes einen Topspin oder Konter spielen. Und auf überraschende Bälle sieht man oftmals noch älter aus, als auf Bälle im Training. Das sind keine Welten, aber für mich kommt das im Spiel auch noch etwas hinzu. Erst recht in etwas höheren Klassen, wo nicht so viel geschupft wird.
Dass viele auf harten Hölzern keine richtig harten Beläge spielen können, ist wohl richtig, aber die These: "Je härter das Holz, desto weicher sollte der Belag" ist natürlich Blödsinn. Entweder das Holz liegt einem und man kann da seine normalen Beläge drauf spielen oder das Holz ist zu hart für einen. Das dann mit sehr weichen Belägen auszugleichen zu versuchen, klappt in meinen Augen nicht und liefert kein ordentliches Spielgefühl. Kleine Unterschiede in der Belaghärte je nach Holz sind natürlich möglich oder nötig.
Heutzutage spielen sehr viele ein Carbonholz mit Belägen mit 47,5°-Schwamm. Wo fängt denn weich an oder hört auf? Ist das jetzt nicht beides relativ hart?
Was meinst Du damit, wie die 5-10% zu widerlegen sind?
Was meinst Du mit:
"Ich denke es kommt hauptsächlich darauf an wie stark der Armzug ist, ob mehr aus den Handgelenk oder aus dem Arm bzw Ellbogen gezogen wird. Also diese These widerspricht sich auch."
Habe ich nicht verstanden.