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AW: TIBHAR Hybrid MK
Nach einer weiteren Session am Ballroboter (mit direktem Vergleich gegen den G-1) und weiterem Einsatz in Trainingsmatches kann ich die Euphorie über den Hybrid MK nicht mehr verstehen.
Die Eigenschaften die hier beschrieben wurden sind alle korrekt, es ist aber kein großartiges Alleinstellungsmerkmal. Ich glaube viele hier haben einfach lange keinen G-1 mehr gespielt, sodass der MK Hybrid besser erscheint als er ist.
Im direkten Vergleich mit dem G-1 hat der MK Hybrid vielleicht 5% weniger Katapult, geringere Schnittempfindlichkeit (ich übernehme das mal von den anderen). Das war es für mich. Der größte Unterschied bei der Umstellung ist der andere Ballauswurf, d.h. den Schlägerwinkel den ich für verschiedene Topspintechniken verwenden muss. Beim Schupf springt der Ball auch ein wenig höher raus (wenn ich die gleiche Technik verwende wie beim G-1).
Alisko hat nach seinem ursprünglichen Lob des Belags auf der VH zu was anderem gewechselt.
Der Belag ist in keinster Weise mit dem PK50 zu vergleichen. Deutlich schlechter im Kurz-Kurz weil der PK50 dort natürlich mega-kontrolliert ist. Um das gleiche mit dem Hybrid MK zu tun (also extrem kurz legen), brauchst Du deutlich mehr Gefühl im Händchen. Natürlich ist das im Vergleich zu den gewöhnlichen Tensoren, dennoch eine Stärke des MK, aber eben auch nicht besser als der G-1 (eben nur anders, aufgrund des anderen Absprungs).
Der Belag ist keine Offenbarung und ich habe ihn auch auf der RH probiert und da ist er genau so gut spielbar wie ein G-1, aber eben nicht der Easy Peasy Belag der alles viel einfacher macht. Im Vergleich zu dem was ich da sonst spiele (Rakza Z), hatte ich mit meinem gewohnten Belag mehr Sicherheit beim Anziehen auf US beispielsweise.
Es wird also immer eine gewisse Umgewöhnung erfordern mit dem MK Hybrid klarzukommen. Ob man dann nach der Umgewöhnungsphase nach 2 oder 3 Wochen dann wirklich besser spielt als mit dem was man Jahrelang gewohnt war ist fraglich.
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