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Zitat von mithardemb
Die billigen Zinsen haben den Regulierungs- und Bauvorschriften Irrsinn in Deutschland halbwegs kaschiert. Die Lösung liegt darin, diese wieder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und nicht noch den grünen Irrsinn draufzusetzen.
Eine Immobilienblase bei gleichzeitiger Wohnungsnot ist schon ein Kunststück, aber wir schaffen selbst das.
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Das "Kunststück" heißt Massenmigration. Der Staat mietet lokal für diese Klientel alles an und das zu horrenden Preisen. Auch weil kaum jemand mit gesundem Menschenverstand privat an die Problemkkientel vermietet. Rechnet such nicht, wenn du die Bude dann nach Auszug komplettrenovieren kannst oder durch die neue Nachbarschaft die Lage von A oder B zu C oder D mutiert.
Zumindest hier im Speckgürtel des östlichen Ruhrgebiets bekommst du sofort relativ günstig eine Wohnung gemietet. Halt in den Straßen wo keiner leben möchte bei Vonovia oder der LEG. Verknappung hast du in den örtlichen A und B Lagen. Da kostet es dann natürlich. Bei Vonovia bekommst du schon für 6-7 Eurp/qm eine Wohnung musst dann aber, wie gestern hier geschehen, damit rechnen, dass im Haustür ein Syrer mal eben seine Frau absichtlich und in der Grundschule Deutsch zunehmend Fremdsprache wird. Diese Viertel sind hier auch alles andere als zentral. In dem 60ern an den Ortsrand geklatscht, keine Infrastruktur vorhanden. In den A und B Lagen bist du aber bei 9-13 Euro/qm.
Und Neubauviertel? Wohin damit? Hast du dann mal eins, dann stehen da 20 Häuser. Preise, wo die Bauträger jetzt schon kaum alle neuen Häuser loswerden. 500-600k für einen "'Hasenstall" mit 120 qm Wfl. Auch 300qm Grundstück, wo du dem Nachbarn ins Fenster guckst. Was einerseits an den Bauvorschriften liegt, andererseits an Platzmangel, was die qm-'Preise für Grund und Boden hochtreibt.
Zu den Zinsen:
Die wären gar kein Problem, wenn die Jugend (ohne Erbe oder elterliche Hilfe) wie in den 70ern und 80ern in der Lage wäre entsprechendes Eigenkapital anzusparen. Oder der Baukredit, wie zwischen 1970 und 90, durch hohe Lohnrunden "weginflationiert" wird.
Wer 1970 gebaut hatte und 1980 neu finanzieren musste hatte oft dann schon doppeltes Gehalt oder mehr. Wer dies 2016 tat wird 2026 massive Probleme bekommen.
Die Zinshöhe an sich ist gar nicht das Problem. Das betrifft eher hochgehebelte Bauträger. Das Probkem sind die relativ geringen Lohnanschlüsse kombiniert mit damals niedrigen Zinsen und wenig Tilgung.