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AW: Erziehung, Schulbildung, Ausbildung, Studium
Zitat:
Zitat von Danielson
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Abseits davon stößt die Umsetzung der Idee "voneinander" zu lernen, wenn die Unterschiede - in kognitiver Hinsicht - zwischen den Schüler*innen zu hoch sind, schnell an Grenzen...
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Ich kenne den didaktischen Hintergrund gar nicht, aber aus eigener Erfahrung bin ich eher dagegen, verschiedene Leistungsstärken zu lange zusammen zu lassen. Man kennt es ja auch in TT-Trainingsgruppen – um so ähnlicher die Leistungsstärke, um so größer der Erfolg (bei entsprechendem Training/Trainer). In der Schule war es meistens langweilig und nicht fordernd = abschalten. In meinem VHS-Spanisch-Anfänger-Kurs ging es mir dann umgekehrt. Fast alle anderen Teilnehmer hatten bereits (starke) Vorkenntnisse = viel zu hohes Lerntempo = abschalten.
Sicherlich lasse ich hier die in der Schule sehr wichtige soziale Komponente zB des Gruppenlernens weg, denn der Lernerfolg definiert sich ja nicht nur über das reingehämmerte „Wissen“, das hängen bleibt. Trotzdem befürchte ich zu viel „Verlust“ bei zu unterschiedlichen Leistungsniveaus, auch wenn meine politisches Klientel was anderes sagt.
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Wer vom *Schnitzelverbot* für Geringverdiener faselt, möchte vor allem eines retten: das Recht, Unsinn zur Freiheitsstatue aufzublasen. Der Verbrenner wird zum Freiheitskämpfer erklärt und das Kotelett zur letzten Bastion der Arbeiterklasse.
Man könnte ja einmal fragen, warum die Geringverdiener immer dann entdeckt werden, wenn es ums Recht auf Lärm, Abgas und Billigfleisch geht * aber selten, wenn es um Lohn oder Miete oder Würde geht.
Allen Widrigkeiten zum Trotz
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