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Zitat von mithardemb
Man kann natürlich mit einem Strohmann versuchen unausgegorene Gesetze zu rechtfertigen, dadurch werden sie aber nicht besser. Stellen wir mal den vermutlich eher selteneren Fall von Exhibitionismus beiseite und machen es ein wenig alltäglicher. Eine recht maskulin wirkende Frau geht in Gastwirtschaft / Disko, Konzert etc. auf Toilette und eine andere Frau fühlt sich dadurch bedrängt / belästigt ohne dass eine konkrete Handlung der maskulinen Dame vorliegt. Jetzt beklagt sich die andere Frau bei Wirt / Ordner und der kann jetzt wenig mit dem Ausweis der maskulin wirkenden Person anfangen. Wie soll er jetzt handeln? Potentiell sind beide Personen "Opfer".
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Ach so, weil eine Frau sich durch eine maskulin aussehende andere Frau belästigt fühlt, ohne dass die irgend etwas Konkretes getan hätte, deswegen soll der Wirt etwas unternehmen? Das ist doch Absurdistan. Entweder es liegt eine konkrete Belästigung vor, dann kann der Wirt reagieren, wie er schon immer reagiert hat, oder es liegt eben nichts vor. Dann braucht man aber auch nichts zu tun.
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Zitat von mithardemb
Die Reaktion muss auch nicht unbedingt eine Klage sein. Ein Shitstorm in den öffentlichen Medien ist recht schnell bei der Hand wie man aus anderen Fällen weiß.
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Originalton des "Opfers": "Da war eine Frau, die sah irgendwie zu maskulin aus! Ich fühle mich missbraucht!". Komisch - bisher hatte ich den Eindruck nur gefühlte Belästigungen gingen den Konservativen irgendwo vorbei. Aber vielleicht machen ja da auch eher die Linken den Shitstorm...
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Zitat von mithardemb
Du kannst das auch auf viele andere Dinge übertragen wo zwischen Männlein und Weiblein unterschieden wird. Also Quotenregelungen, Arbeitsschutz usw.
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Zur Quotenregelung steht doch im Gesetz etwas. Einfach mal lesen.
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Zitat von mithardemb
Stimmt, genau deshalb habe ich ja auch von einer Profisportlerin und den Schwierigkeiten der Rechtslage geschrieben.
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Das Problem mussten Sportverbände doch bisher auch schon lösen. Vielleicht (!) sind es jetzt ein paar mehr Betroffene.
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Zitat von mithardemb
[..]Bundesregister[..]
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Das wird sich finden. Wenn man eine Historie wirklich dringend braucht, wird man sie halt zentral erfassen müssen. Ich weiß allerdings nicht, ob die Einberufung im Verteidigungsfall so ein wahrscheinlicher Fall ist. Außerdem, was meinst Du, wie viele Umwandlungsanträge unsere äußerst fähigen Behörden so pro Tag umgesetzt bekommen? Z. B. in Berlin?

Das soll ein "Fluchtweg" für kriegsdienstunwillige Männer kurz vor dem Ernstfall sein?

Und das soll einfacher sein, als einfach den Kriegsdienst zu verweigern (was man jederzeit kann)?