https://de.statista.com/statistik/da...and-seit-1999/
Zitat:
Die Statistik zeigt den Saldo der Außenhandelsbilanz (auch Außenhandelssaldo) nach dem Außenhandelskonzept (Wert der Exporte abzüglich Wert der Importe) von Deutschland in den Jahren von 1991 bis 2022. Im Jahr 2022 betrug die Außenhandelsbilanz von Deutschland rund 82,6 Milliarden Euro, d.h. in Deutschland gab es im Jahr 2022 einen Exportüberschuss. Dieser ist allerdings seit dem Höchstwert im Jahr 2016 zurückgegangen, im letzten Jahr allein um mehr als 90 Milliarden Euro.
Die Außenhandelsbilanz ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ausfuhren und den Einfuhren von Waren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, führt Deutschland seit 60 Jahren weitaus mehr Waren pro Jahr aus als es einführt, d.h. es gibt eine positive Außenhandelsbilanz, einen sogenannten Exportüberschuss. Siehe auch den Außenbeitrag in Deutschland nach dem VGR-Konzept (Saldo zwischen Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen) oder die Statistik zum monatlichen Handelsbilanzsaldo in Deutschland.
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Das sich Deutschland durch die hohen Energiepreise im Sinkflug befindet, lässt sich ja wohl nicht schön reden. Der Außenhandels-Saldo erreichte 2016 ein vorläufiges Maximum von 250 Mrd Euro der dann bis Anfang 2022 Corona bedingt zusammenbrach. Durch die kriegsbedingten Sanktionen gegen die RSF als Hauptlieferanten für ehemaligen Kohlenwasserstoffe ging der Saldo auf 83 Mrd Euro zurück ... das sind 120 Mrd Euro weniger als 2021, das ist ein Einnahmenüberschussdefizit von fast 60%.
Es fehlten also 120 Mrd Euro gesamtwirtschaftlich betrachtet letztes Jahr, wie sich das auf die Steuereinnahmen des Bundes auswirkt, wäre jetzt die Frage.
https://www.bundesfinanzministerium....hmen-2022.html
Zitat:
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Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden (ohne Gemeindesteuern) stiegen im Haushaltsjahr 2022 gegenüber 2021 um insgesamt 7,1 Prozent auf 814,9 Mrd. Euro. Der Anstieg spiegelt auch die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gegenüber den gesamtwirtschaftlichen Belastungen wider.
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Offenbar gar nicht .... Gewerbesteuerumlagen sogar +28%


... klar die Exporte sind in der Summe gleich geblieben, die Importe nicht.
Zitat:
Bund verzeichnet Finanzierungsdefizit von 129,2 Milliarden Euro
Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit war 2022 wie bereits im Vorjahr auf das Finanzierungsdefizit des Bundes zurückzuführen. Dieses war im Zusammenhang mit neuen Entlastungspaketen als Reaktion auf die Folgen des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise nur leicht rückläufig. So lag das Finanzierungsdefizit des Bundes 2022 bei 129,2 Milliarden Euro, verringerte sich aber im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Milliarden Euro. Die Finanzierungsüberschüsse der Länder (12,4 Milliarden Euro), der Gemeinden (8,8 Milliarden Euro) und der Sozialversicherungen (6,7 Milliarden Euro) konnten im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg verzeichnen.
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Aber solche Zahlen verschwinden nicht, irgendwo reißt da immer wieder ein Loch auf ... offensichtlich, hat Olaf die Verluste in der Außenhandelsbilanz durch Aufnahme von Neuschulden ausgeglichen, mit denen dann Energie importiert wurde und somit unsere Produkte im Ausland subventioniert.
Kann man mal machen, aber besonders nachhaltig bzw. marktwirtschaftlich ist das Geschäftsmodell nicht

da wird auf jeden Fall jemand bei der WTO wegen Subventionsbetrug dagegen klagen, sofern das noch jemanden interessiert.
https://de.statista.com/statistik/da...-nach-monaten/
Offensichtlich hat sich die Lage 2023 zumindest normalisiert, nach meiner Rechnung beträgt das Außenhandels-Saldo im ersten Halbjahr 2023 bereits 100 Mrd ... könnte also das Ergebnis von 2021 durchaus wieder erreichen, natürlich inflationsgemindert um 10%.
Für den Industrie Strompreis gibt es da offensichtlich keinen Grund, wäre nur ein Steuergeschenk der FDP.