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Zitat von Remi-Matin
Ich bin der meinung, man sollte schon wissen, wie es ist, wenn man nach Sinnlosem Saufen auch ordentlich die Strafe bekommt.
MfG, Remi-Matin
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Zum Nachdenken: sollte man auch wissen (erfahren) wie es ist, wenn man nach den "Genuss" anderer Drogen die "Strafe" bekommt? Oder ist es besser, diese Erfahrungen zu vermeiden? Ist schwer. Wer zur Sucht neigt, wird sie finden, wer stark genug ist, wird ihr widerstehen - auch nach den ersten Drogenerfahrungen.
Ich denke, der wesentliche Unterschied zwischen erlaubten Drogen (Alkohol, Nikotin) und verbotenen Drogen liegt in der Beschaffung: hier Steuer, dort Kriminalität. Körperlich abhängig können beide Arten machen, ebenso das soziale Leben zerstören.
Ich gönne es jedem, der -wie du- kontrolliert mit Alkohol und Zigaretten umgehen kann. Ich selbst hatte Probleme damit, habe 3-4 Päckchen pro Tag geraucht und abends mehr Bier getrunken, als mir auf Dauer zuträglich war. Zum Glück habe ich das rechtzeitig gemerkt und -ohne fremde Hilfe- mit beidem aufgehört - es ging leichter als ich dachte. Und ich bin auch sonst kein Engel und den Freuden des Lebens durchaus zugänglich.
Versteht mich bitte nicht falsch - aber man sollte diesen Aspekt nicht aus den Augen verlieren, zumal immer mehr Kinder/Jugendliche in Erwachsenen-Mannschaften eingesetzt werden und dann logischerweise auch mit zur Siegesfeier/Trostfeier gehen. Auch wenn sie dort keinen Alkohol bekommen (will ich hoffen) - erleben sie doch, dass Sport und Alkohol irgendwie zusammenpassen. Wir könen gerne -völlig unabhängig vom konkreten Fall - über dieses Thema weiter diskutieren.